Trump nutzt Hollywood-Stars für KI-Video
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Deepfake-Video:Trump nutzt Hollywood-Stars für KI-Video

Er spielt darin einen Arzt
Trump postet seltsames KI-Video mit Hollywood-Stars

Donald Trump sorgt mit einem bizarren KI-Video auf Truth Social für Aufsehen. Der 80-Jährige inszeniert sich als Arzt und präsentiert eine absurde «Behandlung» gegen das von ihm erfundene «Trump Derangement Syndrome».
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Nicht nur Präsident, sondern auch Arzt: Trump präsentiert sich in einem neuen KI-Video als Mediziner.
Foto: Screenshot

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump veröffentlicht bizarres KI-Video auf Truth Social kurz vor Mitternacht
  • Im Video loben KI-generierte Kritiker Trump und widerrufen frühere Aussagen
  • Trump, 80, provoziert erneut: Video erreicht Millionen und sorgt für Aufsehen
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Johannes HilligRedaktor News

Donald Trump (80) liebt KI-Videos. Jetzt hat er ein bizarres Video auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht. Darin präsentiert sich der Präsident als «Dr. Trump». Sein Ziel: die Heilung der angeblichen Krankheit «Trump Derangement Syndrome» (TDS). Mit KI-generierten Doppelgängern von Promis wie Robert De Niro zieht er seine Kritiker ins Lächerliche.

Das Video wirkt wie eine pharmazeutische Werbeanzeige. Es beginnt mit Donald Trump (80), der im Arztkittel und mit beruhigendem Tonfall eine «Behandlung» für TDS ankündigt.

«Ich war ständig wütend»

Die simulierten Hollywood-Stars Rosie O’Donnell (64) und Robert De Niro (82) schildern darin ihre «Symptome»: «Ich habe über ein Jahrzehnt gelitten und nach Dr. Trumps Ratschlägen sehe ich erste Ergebnisse», sagt die KI-Version von O’Donnell. De Niro gesteht: «Ich konnte nicht essen, nicht schlafen. Ich war ständig wütend und habe alle um mich herum unglücklich gemacht.»

Auch KI-Darstellungen von Julia Roberts (58), Edward Norton (56) und John Leguizamo (65) kommen zu Wort. Roberts' Avatar klagt etwa: «Ich fühle mich, als wäre ich in zwei Jahren um 20 Jahre gealtert.»

«Trinken Sie eine Diet Coke»

Am Ende des Clips gibt der Präsident noch einen bizarren «Behandlungstipp»: «Schalten Sie Fake News aus, beten Sie und trinken Sie eine Diet Coke wie ich. Sie werden eine bemerkenswerte Veränderung in Ihrem Leben sehen.»

Trump hat schon öfter KI-generierte Inhalte geteilt – darunter ein Bild, das ihn als Papst zeigt, oder ein Video, in dem er als König aus einem Kampfjet «Bomben» auf Demonstranten abwirft.

Gezielte Ablenkung?

Die «Diagnose» TDS ist nicht neu. Schon im Mai erklärte Trump bei einem Event, er habe gehört, «es sei tatsächlich eine Krankheit», wie «Variety» berichtet.

Kritiker sehen darin eine pure Ablenkung von echten politischen Themen. Bereits im Dezember 2025 sorgte ein Post für Empörung. Darin brachte Trump den Tod des Regisseurs Rob Reiner mit TDS in Verbindung.

Kritik prallt an ihm ab

Gegenwind lässt Trump kalt. Im Februar 2026 veröffentlichte er ein rassistisch anmutendes KI-Video mit Barack und Michelle Obama. Nachdem er es wegen breiten Protests – auch aus den eigenen Reihen – löschen liess, rechtfertigte er sich: «Ich mochte den Anfang des Videos und habe es weitergeleitet. Wahrscheinlich hat niemand das Ende geprüft.»


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