Emotionale Aussage von Polizistin im Fall Fabian (†8)
«Er wurde entsorgt wie Müll»

Gina H. soll den Mord an Fabian im Oktober 2025 im deutschen Klein Upahl begangen haben. Mehrere befragte Personen warfen ihr jetzt vor Gericht Empathielosigkeit vor. Am Dienstag flossen zudem Tränen – aber nicht bei der Angeklagten.
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Warum liess der Tod des kleinen Fabian (†8) Gina H. so kalt?
Foto: picture alliance/dpa

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gina H. soll Fabian (†8) im Oktober 2025 in Klein Upahl (D) getötet haben
  • Zeuge: Gina H. führte ihn am 13. Oktober zum Fundort der Leiche
  • Polizistin: «Er wurde entsorgt wie Müll», Gina H. zeigte wenig Emotionen
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Marian NadlerRedaktor News

War Gina H.* der Tod des kleinen Fabian (†8) egal? Am 18. Verhandlungstag zeichnen Aussagen eines Zeugen, eines Ermittlers und einer Polizistin kein gutes Bild von der Frau, die den Buben im Oktober 2025 im deutschen Klein Upahl getötet haben soll.

Der Zeuge gab laut «Focus» am Dienstag vor Gericht an, Gina H. habe ihn einen Tag vor dem offiziellen Fund der Leiche durch die Polizei zum Fundort geführt. Passiert sein soll dies am 13. Oktober. Die Angeklagte hatte die Polizei am 14. Oktober über den Fund der Leiche informiert.

Vorwurf der Empathielosigkeit

Während der Zeuge und Gina H. auf Fabians Leiche blickten, habe sie keine emotionale Reaktion gezeigt, sagte er. Ähnliches hörte man auch von einem Ermittler.

Er betonte, Gina H. habe zwar gesagt, was mit Fabian passierte, sei schlimm gewesen. Vor allem habe sie aber immer wieder unterstrichen, wie schlecht es ihr selbst ging. Sie selbst sei ganz allein, während Fabians Vater durch seine Familie unterstützt werde, soll sie diesem in vor Gericht abgespielten Audiomitschnitten vorgeworfen haben.

Gina H. erklärte Polizistin Spuren am Fundort

Im weiteren Verlauf der Verhandlung wurde es emotional. Einer Polizistin kamen gemäss «Focus» die Tränen, als es um den Fund der Leiche ging. «Er wurde entsorgt wie Müll», zitiert sie das Nachrichtenportal. Gina H. hatte sie und einen Kollegen am 14. Oktober zum Fundort gebracht. Vor Ort habe die Angeklagte nicht tief emotional erschüttert gewirkt, sagte die Polizistin aus. Stattdessen habe sie sich kooperativ und «redselig» gegeben.

Gina H. soll gegenüber der Beamtin erklärt haben, dass sie die Leiche gefunden habe, als sie mit einer Freundin einen Spaziergang gemacht habe. Das sei auch der Grund, warum Spuren von ihr am Fundort seien. 

Morddrohungen gegen Gina H.s Grosseltern

Gleichzeitig wurde am Dienstag bekannt, dass die Grosseltern von Gina H., die in einer Nachbargemeinde von Klein Upahl leben, Morddrohungen erhalten haben sollen. Das bestätigte der Verteidiger von Gina H. gegenüber RTL.

Wildfremde sollen an die Fensterscheiben des Hauses der Grosseltern der Angeklagten geklopft haben. Zudem sollen die älteren Leute am Telefon immer wieder beschimpft und bedroht worden sein. Die Festnetznummer soll inzwischen abgeschaltet worden sein.

* Name bekannt 

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