«Ich habe mich am Tisch gestossen»
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Trump über seine blaue Hand:«Ich habe mich am Tisch gestossen»

Dritter Medizincheck in 13 Monaten
Trumps Gesundheit sorgt immer wieder für Wirbel

Donald Trump (79) hat sich erneut einem Check-up im Walter-Reed-Militärspital unterzogen. Der US-Präsident erklärte auf Truth Social, seine Gesundheit sei «perfekt». Doch Flecken und Schwellungen werfen weiter Fragen auf.
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Trump ging am Dienstag zu seinem jährlichen Medizincheck.
Foto: IMAGO/Newscom / AdMedia

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump (79) absolvierte dritten Gesundheitscheck seit März 2025 in Walter Reed
  • Trump erklärte auf Truth Social: «Alles perfekt»
  • Untersuchung umfasste fünf Stunden, inklusive CT-Scans und neurologischen Tests
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Janine EnderliRedaktorin News

Im Vorfeld gab es wieder einmal Diskussionen um die Gesundheit von US-Präsident Donald Trump (79). Am Dienstag unterzog er sich zum dritten Mal in 13 Monaten einem Check-up im Militärspital Walter Reed, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. 

Nun reagierte der Präsident selbst auf seine Untersuchung auf der Plattform Truth Social: «Habe gerade meine halbjährliche Untersuchung im Walter-Reed-Militärkrankenhaus hinter mir. Alles war perfekt. Vielen Dank an die grossartigen Ärzte und das gesamte Personal!» Er sei nun auf dem Rückweg ins Weisse Haus.

Trumps Gesundheit sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Er macht sie selbst auch immer wieder zum Thema. Was du zum aktuellen Spitalbesuch wissen musst: 

1

Weshalb wird über seine Medizinchecks diskutiert?

Trump wird am 14. Juni 80 Jahre alt. Bei seiner Vereidigung 2025 war er der älteste Mensch, der je in das Amt des US-Präsidenten eingeführt wurde.

Gleichzeitig betont er immer wieder, sich in ausgezeichneter körperlicher Verfassung zu befinden. Auf sein Alter angesprochen, sagte Trump kürzlich: «Ich fühle mich genau wie vor 50 Jahren.» Zudem attackierte der US-Präsident seinen Vorgänger Joe Biden (83) wiederholt und warf ihm vor, sein Alter habe ihn daran gehindert, das Land effektiv zu regieren.

2

Welche Beschwerden hat der US-Präsident?

Seit Monaten beobachten Journalisten und Fotografen immer wieder Flecken an Trumps Körper sowie Schwellungen an seinen Knöcheln und Händen. Der US-Präsident erklärte erst im Januar, dass ein Zwischenfall am WEF in Davos ihm einen blauen Fleck auf dem Handrücken beschert hatte. 

Demnach sei der Fleck auf einen Vorfall bei der Gründungszeremonie von Trumps Friedensrat zurückzuführen. Beim Unterschreiben in den Bündner Bergen habe sich Trump gestossen. Ein Sprecher erklärte zudem, dass der 79-Jährige regelmässig Aspirin einnehme. Dadurch neige er schneller zu blauen Flecken. 

Darüber hinaus leidet der US-Präsident an einer Veneninsuffizienz. Bei einer Veneninsuffizienz schliessen die Venenklappen nicht mehr richtig. Dadurch kann das Blut, vor allem in den Beinen, nicht gut zum Herzen zurückfliessen – und staut sich in den Venen. Das führt zu Schwellungen, einem Schweregefühl und im Verlauf auch zu Hautveränderungen oder Krampfadern. 

3

Warum war Bidens Alter öfter ein Thema?

Trump unterscheidet sich in der Altersdebatte vor allem dadurch, dass er selbst fast so alt ist wie Biden, aber politisch deutlich weniger als «altersbedingt schwach» wahrgenommen wird. Biden stand als Präsident viel stärker unter dem Druck, seine geistige und körperliche Fitness öffentlich beweisen zu müssen – zumindest in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit. 

Bei Biden war das Alter ein ständiges Thema. Geschürt wurde die Debatte auch durch TV-Auftritte. Einmal fiel Biden mehrfach durch Ausfälle und Stürze auf. In letzter Zeit mehrten sich jedoch auch bei Trump Spekulationen über seine tatsächliche Fitness. So nickte Trump häufiger während Sitzungen ein und wirkte bei Auftritten nicht immer sicher auf den Beinen. 

4

Wie fit muss ein US-Präsident überhaupt sein?

Die US-Verfassung schreibt für die Fitness eines Präsidenten keine medizinischen Mindestanforderungen vor. Es gilt lediglich ein Mindestalter von 35 Jahren sowie die Pflicht zur US-Staatsbürgerschaft. Aufgrund der extremen physischen und mentalen Belastungen im Amt sind jedoch regelmässige Gesundheitschecks und Transparenz üblich.

5

Wie läuft der Medizincheck ab?

Die Untersuchung, die etwa fünf Stunden dauert, umfasst Blutuntersuchungen, Herztests, CT-Scans und Ultraschalluntersuchungen. Trump liess ausserdem neurologische und kognitive Screenings durchführen – Tests, von denen er wiederholt sagte, er habe sie mit Bravour bestanden, und die seiner Ansicht nach alle Präsidenten absolvieren sollten. Nach der letzten Untersuchung hatte Leibarzt Sean Barbabella Trump eine «hervorragende Gesundheit» bescheinigt. In den USA informieren Präsidenten regelmässig öffentlich über ihren Gesundheitszustand. 

Im Oktober 2025 erklärte Trump, er habe zusätzlich eine MRT-Untersuchung machen lassen. «Eine MRT-Untersuchung ist völlig normal.» Und weiter: «Der Arzt sagte, es sei das beste Ergebnis, das er je gesehen hat.» Fachleute wiesen allerdings darauf hin, dass eine MRT normalerweise nicht zu einer üblichen Routineuntersuchung gehört, sondern eher dann eingesetzt wird, wenn genauere Bilder des Körpers gebraucht werden.

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