Die abenteuerlichen Beauty-Ausflüge der Ami-Marken
Pepsi bringt Duschgel mit Wildkirsch-Aroma auf den Markt

Du wolltest schon immer wie ein Softdrink duften? Dann hast du jetzt vielleicht bald die Chance dazu. Pepsi bringt ein eigenes Duschgel auf den Markt. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Food-Brand sich im Beauty-Segment probiert.
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Endlich kannst du nach Pepsi-Cherry riechen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Pepsi lanciert vegane Kosmetiklinie mit Wildkirsch-Duschgel und Vanille-Peeling.
  • Produkte entstanden nach fünf Jahren Entwicklung, kosten etwa 11 Franken.
  • Auch Cheetos, KFC und Chupa Chups brachten skurrile Kosmetikprodukte heraus.
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Angela RosserJournalistin News

Als Teenies haben sich viele auf die Lippenpflege der Firma Lip Smacker gestürzt. Diese duftete nach Coca-Cola, Sprite oder Fanta – auf dem Markt kann sie sich bis heute behaupten. Im Kosmetikregal tauchte später dann Lidschatten auf, der aussah wie eine Tafel Schokolade und auch danach duftete. Die Varianten und Optionen von Düften im Bad wurden über die Jahre immer abenteuerlicher.

Im Gang für Duschgels fragt man sich teils aber schon, ob man wirklich nach «Sweet Strawberry Cheesecake» oder «Tropical Mojito» riechen will. Und wie siehts mit Cola aus? Die Kultmarke Pepsi hat eine Kosmetiklinie entwickelt, mit der man eins mit seinem Lieblingssoftdrink werden kann, schreibt «Bild». In Zusammenarbeit mit der Beauty-Marke Glamlite hat das Unternehmen ein Duschgel mit Wildkirsch-Cola-Aroma und ein Vanille-Cola-Körperpeeling entwickelt.

Mit Pepsi unter die Dusche

Fünf Jahre Entwicklungszeit und unzählige Tests habe es gebraucht, bis die vegane Linie fertig war, schreibt Glamlite-Gründerin Gisselle Hernandez auf Facebook. Ganz günstig ist die Linie nicht. Die Produkte kosten rund 11 Franken und sind online erhältlich. Das Duschgel mit Wildkirsch-Cola-Aroma kostet zehn Franken, das Vanille-Cola-Körperpeeling ebenfalls.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann sich ausserdem mit einer Lidschatten-Palette im Pepsi-Design schminken oder sich das Lippen-Set mit Wildkirschduft sichern. «Ich liebe das Kirscharoma schon mein ganzes Leben lang, jetzt kann ich endlich auch damit duschen!», schwärmt eine Userin auf Instagram.

Da gabs doch noch mehr...

Gerüche verbinden einen mit Kindheitserinnerungen, Wohlfühlorten und Gefühlen. Dass Firmen diese also auch in unsere täglichen Routinen einbauen wollen, überrascht nicht. Manche übertreiben es aber auch.

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It's finger lickin' good

Im Jahr 2016 brachte Kentucky Fried Chicken (KFC) einen essbaren Nagellack auf den Markt. Ganz nach dem Motto des Fastfood-Giganten: «It's finger lickin' good» (Es ist zum Finger-Ablecken gut). Den Nagellack gab es in zwei Geschmacksrichtungen. Einmal klassisch und einmal etwas schärfer. In den regulären Handel hat es das Produkt aber nicht geschafft. Es wurde nur zu Promo-Zwecken in Hongkong vermarktet. Gegen das Fingernägel-Kauen hätte es wohl auch eher wenig geholfen.

Originales Grill-Aroma

Steht man neben einem Grill, riecht man es danach direkt. Die meisten stören sich an dem Geruch. Burger King Japan packte die Abneigung jedoch bei der Grillzange und kreierte das «Flame-Grilled»-Parfüm. Der Duft wurde 2015 exklusiv am Whopper Day, am 1. April, in Japan verkauft. Und nein, ein Aprilscherz war das nicht. Das Unternehmen suchte sich zu Marketingzwecken aber absichtlich diesen Tag aus.

Mit den Chipsfingern ins Gesicht

Cheetos kennt man in der Schweiz eher weniger, in den USA aber sind sie ein sehr beliebter Knabber-Snack aus Mais mit intensivem Käsegeschmack und sind für ihre leuchtend orange Farbe bekannt. Wer Cheetos gesnackt hat, erkennt man oft an den gelben Fingern. Genau das nutzte die Marke für sich. In Kooperation mit Beauty-Marken brachte sie eine Lidschatten-Palette mit Farben wie mattem Chips-Orange über Rot bis hin zu schimmernden Goldtönen auf den Markt. Die Verpackungen waren oft dem echten Chipstüten-Design nachempfunden. Nach Käse roch man danach allerdings nicht.

Chupa Chups macht Ernst

Bei den meisten Marken blieb es bei einem Marketing-Gag. Ausser vielleicht bei der Lollipop-Marke Chupa Chups. Hiervon gibts Parfüms, Lipgloss, Deodorants, Duschgels und Schaumbäder. Die klebrig-süssen Düfte sind bis heute erhältlich.

Was es jedoch nur kurze Zeit gab, war der Lollipop mit Fleischbällchen-Geschmack, der in Zusammenarbeit mit Ikea entwickelt wurde. Eigentlich sollte es nur ein Aprilscherz des Möbelhauses sein. Durch die grosse Resonanz der Menschen darauf taten sich die Firmen aber zusammen und entwickelten den Fleisch-Lolli – allerdings nur in limitierter Form. Der Schleckstängel war sogar vegan. Nur die Zuckermasse schmeckte nach Köttbullar. «Mit einem Hauch von Preiselbeere», hiess es.

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