Darum gehts
- Ikea bringt Fleischbällchen-Lollipop nach Aprilscherz
- Eine Million Lutscher werden vom veganen Lolli mit Köttbullar- und Preiselbeergeschmack produziert
- Im Juni sollen auch in Schweizer Filialen Gratisprobe verkauft werden
Ein Lollipop, der nach Fleischbällchen schmeckt? Während es die einen gruuset, wollen andere unbedingt vom Fleisch-Lolli probieren. Und Ikea hört anscheinend auf seine Kundinnen und Kunden: Denn was als Aprilscherz geboren war, bringt das Möbelhaus nun tatsächlich in die Filialen – auch in der Schweiz!
Weltweit 1 Million dieser Lutscher produziert Ikea gemeinsam mit dem Hersteller Chupa-Chups. «Wer einen der limitierten Meatball-Lollipops probieren möchte, sollte dem Instagram- und Tiktok-Kanal von Ikea Schweiz folgen, um zu erfahren, wie man im Juni in einer unserer Filialen eine gratis Kostprobe erhalten kann», teilt Ikea Schweiz auf Anfrage von Blick mit.
Gar kein Fleisch drin
Nachdem Ikea am 1. April erstmals für den Fleisch-Lolli geworben hat, sind die Rückmeldungen explodiert. Ikea Canada postete vor wenigen Tagen: «Also, ihr wollt ihn wirklich...?» – dazu das Bild des Chupa-Chups mit Fleischbällchen-Geschmack.
Der Schleckstängel ist sogar vegan – echtes Fleisch ist also keines drin. Stattdessen soll die Zuckermasse einfach nach Köttbullar, dem berühmten schwedischen Fleischbällchen der Ikea, schmecken. Sogar «mit einem Hauch von Preiselbeere».
Fürs fixe Sortiment ist der Fleisch-Lolli aber nicht vorgesehen. Es handelt sich um eine limitierte Auflage, die nicht in den Verkauf kommen soll.
Nächster Coup nach Aromat-Chips?
Hat Ikea sich etwa von Zweifel inspirieren lassen? Der Chips-Hersteller landete letztes Jahr mit seinen Aromat-Chips einen regelrechten Marketing-Coup. Bei der Lancierung standen die Konsumenten am Bahnhof Zürich-Stadelhofen Schlange, auch die Regale im Detailhandel waren schnell leergeräumt. «Das hat es in unserer bald 70-jährigen Geschichte noch nie gegeben», sagte Christoph Zweifel (57) im Gespräch mit Blick.
Der Hype um die Aromat-Chips entbrannte ebenfalls zuerst auf Social Media. Mithilfe von KI hatten Konsumenten verschiedene Geschmacksrichtungen erfunden – die Aromat-Chips haben es den Social-Media-Usern besonders angetan. Ob die Chips definitiv ins Sortiment kommen, lässt Zweifel offen.