Darum gehts
- Ikea Schweiz informiert Mitarbeitende über Sparmassnahmen und mögliche Stellenkürzungen
- Bis zu 60 Stellen könnten im Service Office gestrichen werden
- Ikea Schweiz verlor 70 Millionen Umsatz in zwei Jahren bis 2025
In der Schweizer Ikea-Zentrale in Spreitenbach AG rumort es: Die Geschäftsleitung hat die Angestellten am Dienstag über Sparmassnahmen informiert, wie Blick weiss. Mehrere Dutzend Jobs stehen auf der Kippe.
Weil man der Kundschaft weiterhin erschwingliche Preise anbieten will, müsse man die Organisation in der Schweiz nun einfacher und effizienter gestalten, bestätigt Ikea auf Anfrage von Blick. Der Konzern hat einen Konsultationsprozess über die geplanten Anpassungen gestartet, welche auch einen Personalabbau beinhalten können. «Aufgrund der geprüften Absichten könnten möglicherweise bis zu 60 Stellen im Service Office gestrichen werden», heisst es von Seiten Ikea.
Umsatz um 70 Millionen Franken gesunken
Die betroffenen Mitarbeiter wurden gemäss Unternehmen informiert. Kommt es zu Entlassungen, werde Ikea Schweiz diese sowohl finanziell unterstützen und auch eine Begleitung für eine berufliche Neuorientierung bereitstellen.
Der schwedische Möbelriese büsste in den letzten zwei Jahren im Schweiz Geschäft 70 Millionen Franken an Umsatz ein und setze 2025 noch 1,21 Milliarden Franken um. Die zehn Filialen konnten zwar Besucherrekorde verzeichnen. Im Möbelgeschäft herrscht jedoch ein harter Preiskampf. Ikea hat deshalb für viele Produkte die Preise gesenkt.
Der Möbelhersteller beschäftigt in der Schweiz aktuell 3500 Personen.