Democrats Abroad feiern Gewinne der Demokraten
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Demokraten in der Schweiz überwältigt:«Dachte nicht, dass ich das noch erleben werde»

Leser zur Trump-Niederlage
«Endlich wird dieser alte Mann in die Schranken gewiesen!»

Die Demokraten verzeichnen einen Erdrutschsieg bei den US-Midterms. Künftig haben sie im Kongress das Sagen. Ein schwerer Schlag für die Republikaner, vor allem für Präsident Donald Trump. Unsere Community diskutiert darüber, was das nun für die Zukunft bedeutet.
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Die Stimmen für die Midterms in den USA wurden ausgezählt.
Foto: KRISTOPHER RADDER — REFORMER/The Brattleboro Reformer via AP

Darum gehts

  • Bei den US-Midterms gewinnen Demokraten beide Kammern
  • Trump akzeptiert das Resultat trotz gewaltiger Niederlage vorerst
  • Leserumfrage: 81 Prozent jubeln; andere zweifeln, dass Demokraten liefern
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Alessandro KälinRedaktor Community

In den USA spielt sich Historisches ab. Die Demokraten sichern sich bei den Zwischenwahlen sowohl die Mehrheit im Senat sowie im Repräsentantenhaus. Damit kippen sie die Machtverhältnisse im US-Kongress. US-Präsident Donald Trump (80) will das Wahlergebnis nach eigenen Aussagen akzeptieren. Auch eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Demokraten signalisiert er. Trotzdem bedeutet dies für ihn und die Republikaner einen grossen Umschwung.

Auch an unserer Community geht dieses gewaltige politische Ereignis in den Vereinigten Staaten nicht vorbei. Viele haben etwas zu sagen über Trumps bisher grösste Niederlage.

Leser begrüssen den Machtwechsel mit offenen Armen

Eine Leserumfrage mit über 11'500 Teilnehmern zeigt, dass 81 Prozent nach dem Ausgang der Midterms positiv gestimmt sind. Laut ihnen haben sich die Republikaner diesen Misserfolg selbst zuzuschreiben.

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Demgegenüber sind nur 6 Prozent über das Ergebnis aufgebracht. Diese Lesergruppe ist überzeugt, dass die Demokraten die Lage in den USA keineswegs verbessern werden. Die letzten 13 Prozent sind mit ihrer Einschätzung vorsichtig. Sie müssen erst noch vom blauen Lager überzeugt werden. Auch in der Kommentarspalte herrscht eine rege Diskussion.

«Die Bürger lassen sich nicht länger an der Nase herumführen»

Viele Leserinnen und Leser zelebrieren den Wahlausgang. Eine von ihnen ist Michelle Joye: «Die Amerikaner sind erwacht! Ich habe es gehofft, aber nicht dermassen krass erwartet.» Auch Andre Müller ist guter Dinge: «Freude herrscht. Jetzt, wo die Demokraten in beiden Häusern die Mehrheit haben, wird alles wieder gut.»

Viele sind besonders kritisch gegenüber dem US-Präsidenten. Für Giuseppe Li Pira ist klar: «Trump hat es sich selbst zuzuschreiben. Mit seinen verhängnisvollen Entscheidungen hat er den Vorsprung der Republikaner gegenüber den Demokraten verspielt.» So sieht es auch Bernd Philipp: «Die US-Bürger lassen sich nicht länger von Trump an der Nase herumführen. Ein gutes Zeichen.»

Peter Kaufmann ist erleichtert: «Es war auch langsam bitter nötig, dass Trump der Riegel vorgeschoben wird.» Heinz Both bläst ins selbe Horn: «Endlich wird dieser alte Mann in die Schranken gewiesen!» Andreas Portmann blickt bereits in die Zukunft: «Gut gelaufen für die Demokraten. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sie diese Chance nutzen und sich gut für die nächsten Präsidentschaftswahlen aufstellen.»

«Wird jetzt wirklich alles besser in den USA?»

Doch auch unsichere Stimmen werden in der Leserschaft laut. Dieter Graf ist einer von vielen, die fragen: «Wird jetzt wirklich alles besser in den USA?» Petra Curdi hebt hervor: «Na ja, zuerst müssen wir schauen, ob es damit wirklich einen Wechsel gibt. Vielleicht ändert sich abgesehen von einem neuen Farbanstrich gar nichts.»

Auch Remo Intrass hält die frühen Jubelrufe in den Kommentaren für vorschnell: «Hier haben wohl alle die letzten vier Jahre unter Biden und den Demokraten vergessen. Vier Jahre Chaos und am Ende ein Land am Boden.» Walter Schmid kann nur zustimmen: «Die Demokraten haben vor Trumps aktueller Amtszeit auch nichts auf die Reihe gekriegt.»

Thomas von der Haag ist pessimistisch eingestellt: «Ich wette, dass die Demokraten dieses Geschenk so vergeigen, wie es die Republikaner in den letzten Jahren getan haben.» Pit Miller ist überzeugt: «Es braucht fähige und intelligente Leute, um die politische Situation dort zu verändern. Ich hoffe, die lassen sich bei den Demokraten finden.» Mark Sanner fügt an: «Der Nachteil beim Gewinnen ist, dass man danach liefern muss.»

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