Timmy war ein Weibchen
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Obduktion hat ergeben:Timmy war ein Weibchen

Dänische Fabrik bestätigt
Buckelwal Timmy wird zu Biodiesel verarbeitet

Die Obduktion des gestrandeten Buckelwals Timmy ist vorbei. Jetzt wird der Wal in einer dänischen Fabrik zu Biodiesel und Biomasse verarbeitet. Einige seiner Knochen gehen an ein Museum.
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Die Obduktion des gestrandeten Buckelwals Timmy ist vorbei.
Foto: picture alliance/dpa

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Buckelwal Timmy wird in Dänemark zu Biodiesel und Biomasse verarbeitet
  • Knochen gehen ins Naturhistorische Museum Kopenhagen, Todesursache bleibt unklar
  • Tracker-Daten sollen Aufschluss geben, Auswertung durch Rettungsinitiative läuft
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Mattia JutzelerRedaktor News

Vom Strand in die Fabrik. Der Kadaver des berühmten Buckelwals Timmy wird in einer dänischen Fabrik zu Biodiesel und Biomasse verarbeitet. Das bestätigt die zuständige Firma Daka Dänemark gegenüber «Focus».

In der Fabrik werden die Überreste von Timmy zunächst in drei Bestandteile getrennt. Der Biodiesel wird aus dem Fett des Tieres gewonnen. Alles andere, etwa Knochen, Sehnen und Haut, wird pulverisiert und als Biomasse zur Verbrennung in einer Zementfabrik eingesetzt.

Die Obduktion des Buckelwals wurde am Freitag beendet. Am Montag wurden die Überreste des Wals vom Strand der Insel Anholt abtransportiert. Nicht der ganze Körper von Timmy wird allerdings weiterverarbeitet. Einige der Knochen kommen in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

Todesursache bleibt unklar

Timmys tragische Geschichte scheint damit wohl endgültig vorbei zu sein. Dennoch bleiben einige der wichtigsten Fragen offen. Noch ist zum Beispiel unklar, woran Timmy genau gestorben ist. Die Obduktion habe hierzu keine genauen Ergebnisse geliefert, heisst es im Bericht von «Focus» weiter.

Die private Rettungsinitiative, die den gestrandeten Buckelwal Anfang Mai von Deutschland bis in den Atlantik transportierte, könnte dieses Rätsel lösen. Vor Timmys Freilassung haben die Retter einen Tracker am Wal angebracht. Die Daten dieses Trackers sind laut dem Umweltministerium des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern inzwischen erhoben. 

Eine Sprecherin des Ministeriums erklärte, die Aufzeichnungen des Trackers lägen der Rettungsinitiative vollständig und dem Ministerium in Teilen vor. «Die Daten sollen möglichst zügig abschliessend ausgewertet werden. Sobald dies geschehen ist, wird die Öffentlichkeit über die hieraus folgenden Erkenntnisse informiert.»

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