Bombenalarm über Atlantik
US-Ferienflieger muss wegen 16-Jährigem umdrehen

Den Passagieren des Flugs UA236 winkten in Palma de Mallorca Sonne, Wärme und Strand – dazu kam es jedoch nicht. Wegen eines Bluetooth-Netzwerknamens musste die United-Airlines-Maschine kurz nach Start umdrehen.
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Eine United-Maschine musste wegen eines Bombenalarms wieder umdrehen.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • United-Flug nach Mallorca kehrte am Samstag über dem Atlantik um
  • Bluetooth-Gerät namens «Bomb» löste Bombenalarm und Notruf «Squawk 7700» aus
  • Flug startete nach 10 Stunden Verspätung erneut, Verdächtiger ist 16 Jahre alt
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Kurz nach 18 Uhr hob eine Maschine der amerikanischen Airline United am Samstagabend in Newark im US-Bundesstaat New Jersey ab. Ziel: Palma de Mallorca. Die Vorfreude der Passagiere an Bord dürfte gross gewesen sein – nach rund eineinhalb Stunden Flugzeit kam jedoch plötzlich eine erste, «dringliche Anweisung» eines Flugbegleiters.

Alle Fluggäste wurden gebeten, ihre Bluetooth-Verbindungen «unverzüglich zu deaktivieren», wie das Online-Magazin «Airlive» berichtet. Die Anweisung stamme direkt aus der Unternehmenszentrale in Chicago. Dort habe man entdeckt, «dass eine Person mittels Bluetooth etwas unternommen habe, das die Sicherheit des Fluges gefährde».

Bluetooth-Lautsprecher lösen Bombenalarm aus

Die meisten Passagiere leisteten der Anweisung Folge – doch trotz mehrerer Aufforderungen blieben mindestens zwei Geräte eingeschaltet. Darunter auch eines mit dem Namen «Bomb». Wegen einer «ungelösten Bedrohung» sahen die Piloten sich folglich gezwungen, den Flug abzubrechen und umzudrehen. Sie setzten den Notruf «Squawk 7700» ab, mit dem im Flugverkehr allgemeine Notfälle gemeldet werden.

Wieder am Boden angekommen wurde klar, wer den ganzen Wirbel verursacht hatte: Ein 16-Jähriger wurde von einem riesigen Aufgebot an Sicherheitskräften als Auslöser identifiziert. Der Junge hatte seine Bluetooth-Lautsprecher als Witz «Bomb» genannt – das löste dann die Bombendrohung aus.

Nachdem die Maschine untersucht und alle Passagiere erneut alle Sicherheitschecks durchgegangen waren, konnte der Flug erneut abheben – mit zehn Stunden Verspätung. Ob der 16-Jährige und seine «Bomb»-Lautsprecher ebenfalls mitfliegen durften, ist nicht bekannt. Auch über strafrechtliche Konsequenzen ist bisher noch nichts bekannt.

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