Darum gehts
- Iran inszeniert Trauerzüge für Ali Chamenei (†86)
- Aufrufe zu Rache an Trump
- US-Präsident: «Ich bin das Hauptziel des Iran»
- Bericht: Israel liefert USA Informationen zu neuem Mordplan gegen Trump
Eine Woche lang inszenierte das iranische Regime Trauerzüge für den getöteten Obersten Führer Ali Chamenei (†86) – mit einem Motto: Tod für Trump.
Auffällig: Die Beisetzung kam spät. Üblicherweise werden Muslime rasch bestattet, oft noch am Todestag. Bei Chamenei ging es offenbar um eine sorgfältig geplante, grosse Inszenierung.
Viele schwenkten rote Fahnen, die im schiitischen Islam die Suche nach Rache symbolisieren. Schwarz verhüllte Frauen hielten Plakate mit der Aufschrift «Tötet Trump» hoch. Ein riesiges Banner trug die Aufschrift «Wir werden Trump töten». Nicht etwa auf Persisch geschrieben, sondern auf Englisch. Die ganze Welt solls sehen.
«Bin ihr Hauptziel»
Beim Nato-Gipfel am Mittwoch in der Türkei sagte US-Präsident Donald Trump (80), dass der Iran ihn ins Visier genommen habe: «Ich stehe ganz oben auf der Tötungsliste des Iran.»
Teheran droht Trump seit Jahren offen mit Rache – für die Tötung von General Qassem Soleimani (†62) in dessen erster Amtszeit.
Irans Anführer seien weg, so Trump, eliminiert. «Bislang hatte ich wohl etwas Glück, aber das wird vielleicht nicht lange anhalten.» Bald sei er «vielleicht auch weg», fügte Trump an. «Ich bin ihr Hauptziel.» Er nannte keine Details zu Irans angeblichen Attentatsplänen gegen ihn.
Neues Mordkomplott?
Wie jetzt das «Wall Street Journal» berichtet, hat Israel den USA neue Geheimdienstinformationen übergeben, die auf einen frischen iranischen Plan zur Ermordung von Präsident Trump hindeuten sollen. Dies verlaute von Personen, die mit den Details vertraut sind.
Die Zeitung spricht von «exklusiven» Informationen, geht aber nicht auf Details ein. Die israelische Botschaft in Washington habe sich auf Anfrage nicht äussern wollen, ebenso wenig die iranische Uno-Vertretung. Das Weisse Haus verwies auf Trumps Aussagen, die er beim Nato-Gipfel in Ankara machte.