Darum gehts
- USA heben Ausnahmegenehmigung für iranischen Ölverkauf nach Raketenangriffen auf
- Iran beschoss drei Tanker in der Strasse von Hormus am Montag und Dienstag
- OFAC widerrief Lizenz; betroffen: Ölverkäufe im Wert von Milliarden USD
Steht die Absichtserklärung jetzt auf der Kippe? Die Trump-Regierung hat am Montag ihre Ausnahmegenehmigung für den Verkauf von iranischem Öl aufgehoben. Dies, nachdem Teheran offenbar Raketen auf drei Schiffe in der Nähe der Strasse von Hormus abgefeuert hatte. In einer Stellungnahme wird diese Aktion von US-Vertretern als «völlig inakzeptabel» beschrieben.
«Das Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (OFAC) widerruft die Ausnahmegenehmigung, die den Verkauf von iranischem Öl genehmigte», erklärte ein US-Beamter gegenüber der «New York Post». Die mit dem Iran vereinbarte Absichtserklärung sei klar an Leistung gebunden, hiess es weiter.
Iran würde auf «Provokationen» reagieren
Am Montagabend beschoss der Iran zwei Handelsschiffe – beides Tanker aus den Vereinigten Arabischen Emiraten beziehungsweise aus Saudi-Arabien – und führte am Dienstag einen Angriff auf einen unter katarischer Flagge fahrenden Tanker durch, heisst es von US-Seite.
Der Iran gab an, sofort reagieren zu wollen, wenn die USA in der Strasse von Hormus «Provokationen» durchführen würden. Teheran wies die Angriffe auf Schiffe umgehend zurück.