Todesdrohungen bei Chamenei-Beerdigung
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Gegen Trump und Netanjahu:Todesdrohungen bei Chamenei-Beerdigung

«Warum lebt der verabscheuungswürdigste Mann der Welt noch?»
Iraner rufen an Chamenei-Beerdigung zur Ermordung von Trump auf

An einer Trauerfeier für Irans Ex-Führer Ali Chamenei (†86) rief ein Redner am Sonntag in Teheran zum Mord an Donald Trump und Benjamin Netanyahu auf. Plakate und Parolen forderten ebenfalls Vergeltung.
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Oben links sieht man klar ein Schild, auf dem auf Englisch «Tötet Trump» steht.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Iranische Trauerfeier fordert Tod von Trump, Spannungen mit USA eskalieren
  • Rote Fahnen und Gewaltaufrufe gegen Trump und Netanyahu in Teheran
  • Trump: «Ein Schuss, und wir könnten sie alle ausschalten»
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erreichen neue Höhen. An der Trauerfeier für den verstorbenen ehemaligen iranischen Obersten Führer Ali Chamenei (†86) am Sonntag in Teheran forderte Redner Mohammad Rasouli den Tod von US-Präsident Donald Trump (80). «Warum sollten wir nicht denjenigen töten, der meinen Imam und meinen Führer getötet hat?», fragte er die Menge laut einem Bericht von Euronews.

Die Emotionen auf der Trauerfeier kochten hoch: Über der Kuppel der Mosalla in Teheran wurde eine rote Fahne gehisst, die die Worte «Ya Litharat al-Hussein» («O Rächer von Hussein») trug – ein Symbol der Vergeltung für die Ermordung von Hussein ibn Ali, einer zentralen Figur im schiitischen Islam. Zahlreiche Teilnehmer trugen ebenfalls rote Fahnen. Plakate und Slogans, die zu Gewalt gegen Trump und den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu (76) aufriefen, waren ebenfalls zu sehen.

Hier trauern die Anhänger um Chamenei
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Auf Enghelab-Platz:Hier trauern die Anhänger um Chamenei

«Ein Schuss, und wir könnten sie alle ausschalten»

Rasouli forderte die Anwesenden dazu auf, «Tod für Amerika» und «Tod für Israel» zu skandieren. Er erntete Applaus, als er rhetorisch fragte: «Warum lebt der verabscheuungswürdigste Mann der Welt noch?»

Trump hatte bereits im Januar gegenüber News Nation erklärt, er habe «sehr klare Anweisungen» erteilt, «sie vom Angesicht dieser Erde zu tilgen», falls der Iran versuchen sollte, ihn zu ermorden. Auch in seiner Rede am Mount Rushmore anlässlich des 250. Jahrestags der USA betonte Trump: «Wir haben den Iran ordentlich vermöbelt, und jetzt sind sie wild darauf, sich zu einigen.»

Und mit Blick auf die Trauerzeremonie für Chamenei sagte er in einem Interview mit Axios: «Sie sind alle dort. Ein Schuss, und wir könnten sie alle ausschalten, aber das werden wir nicht tun, denn dann hätten wir niemanden mehr, mit dem wir verhandeln könnten.» Die Spannungen zwischen den beiden Ländern sind nicht neu, doch die jüngsten Ereignisse scheinen die Lage weiter anzuheizen. Laut Euronews bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen und die Rhetorik auf die ohnehin angespannte geopolitische Situation auswirken werden.

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