Bei Podcaster Joe Rogan spricht er über «heiklen diplomatischen Tanz»
Vor diesen Risiken warnt Vance im Iran-Krieg

Im Podcast mit Joe Rogan warnte US-Vizepräsident J.D. Vance im Iran-Konflikt vor zu aggressiver, militärischer Gewalt, die zu gescheiterten Staaten und Flüchtlingskrisen führen könnte. Innenpolitisch blieb der Republikaner sich und seiner Partei treu.
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J.D. Vance war im Podcast von Joe Rogan zu Gast.
Foto: Mark Schiefelbein/POOL AP via AP

Darum gehts

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  • US-Vizepräsident J.D. Vance fordert Ausweispflicht bei Wahlen im Gespräch mit Joe Rogan
  • Demokraten warnen, dass Ausweispflichten benachteiligte Wähler vom Urnengang abhalten könnten
  • Vance setzt weiterhin auf «America First»
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Marian NadlerRedaktor News

US-Vizepräsident J.D. Vance (41) äusserte sich am Mittwoch im Gespräch mit Podcaster Joe Rogan (58) zu einer Vielzahl politischer und gesellschaftlicher Themen. Vance, der massenhafte Briefwahlen ablehnt, forderte vehement eine Ausweispflicht bei Wahlen und forderte die Demokraten direkt heraus: «Wenn die Demokraten wirklich glauben, dass es keinen Betrug gibt, dann gebt uns die Ausweispflicht.» 

Die Demokraten argumentieren, dass strengere Ausweispflichten ein Problem lösen sollen, das kaum existiert, da Wahlbetrug in den USA äusserst selten ist. Sie befürchten zudem, dass solche Regeln vor allem ältere, ärmere oder andere benachteiligte Wähler, etwa Schwarze oder Latinos, vom Urnengang abhalten werden, weil diese oft keinen passenden amtlichen Ausweis besitzen.

Vance: Iran-Verhandlungen sind «heikler diplomatischer Tanz»

Aussenpolitisch ging es unter anderem um den Krieg im Iran, insbesondere um das Bestreben der US-Regierung, Teheran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Vance beschrieb diese diplomatischen Bemühungen als «einen heiklen diplomatischen Tanz, bei dem wir wirtschaftliche Hebel, Zuckerbrot und Peitsche einsetzen». Forderungen nach endlosen Bombardements erteilte Vance eine Absage. Militärische Gewalt ohne klares Ziel berge die Gefahr gescheiterter Staaten wie Libyen und könne globale Flüchtlingskrisen befeuern, mahnte der Republikaner.

Seiner politischen «America First»-Leitlinie bleibt Vance indes weiter treu: «Ich setze mich in erster Linie für die Amerikaner ein», versprach er Rogans Followern.

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