Video zeigt Polizei-Grosseinsatz in Stade (D)
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Mehrere Tote nach Schüssen:Video zeigt Polizei-Grosseinsatz in Stade (D)

Aus Türken-Knast geflüchtet
Die dunkle Vergangenheit von Stade-Killer Fatih G.

Es ist ein Verbrechen, das fassungslos macht. In einer deutschen Mutter-Kind-Einrichtung soll Fatih G. sechs Menschen getötet haben. Nun kommen immer mehr düstere Details aus der Vergangenheit des Todesschützen ans Licht.
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Am Montagmittag fielen in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade tödliche Schüsse.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 45-jähriger Fatih G. tötet sechs Menschen in Mutter-Kind-Einrichtung in Deutschland
  • Motiv war eskalierter Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter
  • Vier Frauen, zwei Männer tot; Täter flüchtete, Festnahme ohne Waffenbesitzkarte
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Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Fatih G.* (45) steht im Zentrum eines grausamen Verbrechens. Im deutschen Stade soll G. in einer Mutter-Kind-Einrichtung sechs Menschen erschossen haben. Er zog mitten in einem Gespräch seine Waffe und eröffnete das Feuer.

Die Mutter der gemeinsamen drei Monate alten Tochter und das Baby selbst überlebten den Horror. Der in Goslar (D) geborene Deutsch-Türke war eigentlich zu dem Termin erschienen, um über die künftige Betreuung des Kindes zu sprechen.

Politiker-Schwiegermutter hilft bei Flucht

Der Konflikt um das Sorgerecht schwelte offenbar schon länger. Fatih G. war der Polizei zwar bekannt, galt aber nicht als klassischer Gewalttäter. Eine legale Waffe besass er laut dem Norddeutschen Rundfunk nicht.

Nach dem Blutbad versuchte der Todesschütze in einem Auto flüchten. Am Steuer sass eine 65-jährige Frau. Brisant: Bei der Fluchthelferin soll es sich um die Schwiegermutter des SPD-Politikers Deniz Kurku (43) handeln. Er ist in Niedersachsen, wo Stade liegt, als Landesbeauftragter für Migration tätig.

Wie die Polizei am Freitagabend mitteilt, wird gegen die Mutter ermittelt und auch gegen die Patentante. Das berichtet «Bild». Die genauen Hintergründe sind unklar. 

Fatih G. brach aus dem Gefängnis aus

«Bild» deckt zudem die dunkle Vergangenheit von Fatih G. auf. In der Türkei liefen bereits frühere Ermittlungen gegen ihn. Akten aus dem türkischen Justizsystem deuten auf ein Sexualdelikt im Jahr 2007 hin. Zudem ermitteln die Behörden seit 2022 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch. Das mutmassliche Opfer: seine Tochter aus einer früheren Beziehung.

Auch sein familiäres Umfeld zeichnet ein düsteres Bild. Gegenüber «Bild» zeigt sich sein Halbbruder fassungslos: «Seitdem er aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, habe ich keinen Kontakt mehr zu ihm. Ich bin schockiert von den Morden, die ihm vorgeworfen werden.» Fatih G. sass wegen eines anderen Delikts in Untersuchungshaft, floh aber im Jahr 2021 aus dem Gefängnis. Seither wurde er von den türkischen Behörden gesucht.

* Name bekannt 

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