Ein Elfjähriger nahm den Wagen seines Vaters unerlaubt, dann die Tragödie: Ein Pick-up ist in Thailands Nordosten in eine Gruppe pilgernder Mönche gerast. Neun Mönche starben, 13 weitere wurden verletzt.
Es ist eine tief verwurzelte Tradition in Thailand, wie Mönche am Morgen oft barfuss Essen und Almosen sammeln und Spender segnen. 34 Mönche waren am Donnerstag in Mukdahan zu Fuss unterwegs, als das Auto ungebremst in sie hineinraste.
Fünf Mönche wurden noch am Unfallort für tot erklärt. Fünf weitere später im Spital. Drei schweben noch in Lebensgefahr.
Bub unter Schock
Am Steuer sass ein elfjähriger Junge, der laut Polizei besondere Bedürfnisse hat – Näheres dazu wurde nicht bekannt.
Er hatten den Isuzu seines Vaters unerlaubt genommen. Die Mutter alarmierte sofort die Polizei, als sie bemerkte, dass das Auto weg war – die Beamten konnten das Auto nicht mehr rechtzeitig ausfindig machen und stoppen.
Der Pick-up geriet Zeugen zufolge ausser Kontrolle und schleuderte in die Gruppe der Mönche. Der Bub steht unter Schock, ein Verhör war bisher nicht möglich.