«Ich habe einen Blitzerbrief aus der Schweiz!»
0:27
Tiktokerin geschockt:«Ich habe einen Blitzerbrief aus der Schweiz!»

26 km/h zu schnell
Schweizer Bussen schockieren deutsche Autofahrerin

Eine deutsche Tiktokerin wurde in der Schweiz geblitzt. Nun erreichte sie eine böse Überraschung: Sie muss ihre Personalien bei der Polizei angeben und auf eine Busse warten.
Kommentieren
1/7
Die deutsche Tiktokerin Katarina Tadić erlebt eine böse Überraschung – sie ist 26 km/h zu schnell gefahren in der Schweiz.
Foto: Screenshot / tiktok @katarina.ic

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Deutsche wurde in Basel mit 26 km/h zu viel auf dem Tacho geblitzt
  • Der Tiktokerin droht ein Führerausweisentzug
  • Schweizer Bussen: Mindestens 400 CHF, je nach Höhe des Einkommens
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
RMS_Portrait_AUTOR_229.JPG
Nikolina PanticProjektmanagerin

Zu schnell auf der Autobahn und plötzlich blitzt es! Genau das ist der Tiktokerin Katarina Tadić (25) passiert. Unter dem Namen «katarina.ic» teilt sie ihren Schrecken auf der Plattform Tiktok und hebt den Brief der Polizei in die Kamera. 26 km/h ist sie zu schnell gefahren.

«Die Strafe ist offenbar so hoch, dass sie mir nicht angezeigt wird», erklärt die Deutsche in ihrem Video. Dass sie sich vor lauter Schock die Hand vor den Mund hält, ist keine Überraschung. Denn im Nachbarland sorgen besonders die hohen Bussgelder in der Schweiz für Empörung.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Kostet so viel wie eine Woche Malle

Mit «Hello darkness, my old friend» beschreibt das Hintergrundlied «The Sound of Silence» von Disturbed die Stimmung der Tiktokerin. Im Gespräch mit Blick erklärt Tadić, dass sie ihre Familie in Zürich besucht hatte und sich auf dem Heimweg nach Frankfurt (D) befand. «Kurz vor der Grenze hat es mich dann geblitzt, aber das ist mir nicht aufgefallen», erklärt die 25-Jährige und vermutet, dass es ein mobiler Blitzer war.

In der Kommentarspalte der Tiktokerin rätseln die User, wie hoch die Busse ausfallen wird. «Das wird sehr teuer, rechne mit 1000 Euro», schreibt einer. «Kostet ungefähr so viel wie eine Woche Malle», scherzt ein anderer. Ein User kritisiert, dass die junge Fahrerin viel zu schnell und fahrlässig auf der Strasse unterwegs gewesen sei. Tadić hingegen sagt, dass sie nicht absichtlich zu schnell gefahren sei.

Das sind die Folgen

Gemäss dem Brief der jungen Deutschen war sie in Basel-Stadt auf der Autobahn A2 unterwegs. Die Geschwindigkeitsbegrenzung liegt bei diesem Abschnitt bei 60 km/h. Laut dem Informationsportal der Schweizer Behörden führt eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr nach Anzeige zu einem Führerausweisentzug von mindestens einem Monat. Auf Autobahnen ist mit einer Verwarnung zu rechnen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

In beiden Fällen zahlt man gemäss der Seite mindestens 400 Franken. Bei einer hohen Geschwindigkeitsüberschreitung muss man mit einer höheren Strafe rechnen, weil die Busse dem finanziellen Einkommen und Vermögen angepasst wird.

Die Deutschen und die Schweizer Bussen

Wie hoch das Bussgeld tatsächlich ausfällt, kann Tadić noch nicht sagen. Sie hat der Polizei ihre Personalien übermittelt und wartet aktuell auf ihre Strafe. «Entsprechend den Kommentaren spalten sich die Meinungen. Ich vermute eine Anzeige und ein Bussgeld von 800 bis 1000 Franken», sagt die 25-Jährige. «Ich bin komplett geschockt. Ich hätte dieses Ausmass nicht erwartet.»

Im Gespräch vermutet sie, nicht die einzige Deutsche zu sein, die mit den Folgen von zu schnellem Fahren in der Schweiz nicht vertraut ist. Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) widmet daher den Schweizer Bussen einen eigenen Blogpost. «Man weiss einfach, dass man in der Schweiz nicht zu schnell fahren sollte», erklärt sie – und verweist zugleich auf die Verwirrung in der Kommentarspalte.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen