Darum gehts
- Ein Schweizer (20) raste am Montag in Zürich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Pfingstweidbrücke.
- Erlaubt waren im Baustellenbereich nur 60 km/h, Polizei stoppte ihn sofort.
- Sein Führerausweis wurde ihm weniger als ein Jahr nach Erhalt entzogen.
Am Montagabend, kurz vor 20 Uhr, fiel einer zivilen Patrouille der Stadtpolizei Zürich ein Motorradfahrer auf der Hohlstrasse durch sein auffälliges Fahrverhalten auf. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und stellten wenig später fest, dass er auf der Pfingstweidstrasse stadtauswärts mit deutlich mehr als den erlaubten 50 km/h unterwegs war.
Der Raser drehte mächtig auf: Auf der Pfingstweidbrücke beschleunigte er im Baustellenbereich sogar auf über 140 km/h, erlaubt gewesen wären dort 60 km/h. «Die Einsatzkräfte stoppten den Junglenker daraufhin umgehend», heisst es in einer Medienmitteilung der Stadtpolizei. Der Schweizer (20) wurde festgenommen und zeigte sich in der polizeilichen Einvernahme geständig.
Er muss sich wegen eines Raserdelikts verantworten. Das geht aus der Medienmitteilung hervor. Sein Führerausweis wurde ihm somit bereits weniger als ein Jahr nach der bestandenen Prüfung wieder entzogen. Raserdelikte gelten in der Schweiz als Verbrechen und haben schwerwiegende rechtliche Konsequenzen, darunter Freiheitsstrafen sowie einen mehrjährigen Führerausweisentzug.