«Können nicht zulassen, dass ein Land die Welt erpresst»
1:41
Trump zum Iran:«Können nicht zulassen, dass ein Land die Welt erpresst»

15 Zerstörer in der Strasse von Hormus im Einsatz
Diese Kriegsflotte soll Trumps Seeblockade durchsetzen

Mehr als 15 US-Kriegsschiffe sichern seit Dienstag die Strasse von Hormus und setzen eine Seeblockade gegen den Iran durch. Ziel ist die Kontrolle des Schiffsverkehrs zu iranischen Häfen. Teheran spricht von «Piraterie».
Kommentieren
1/7
Die iranische Armeeführung sieht in der Seeblockade «Piraterie».
Foto: imago images/ZUMA Wire

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Über 15 US-Kriegsschiffe blockieren die Strasse von Hormus
  • 74 Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse gelten als US-Marine-Rückgrat
  • Seals und Marineinfanteristen könnten Schiffe entern
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
gina-grace-zurbrügg-ringier.jpg
Gina Grace ZurbrüggRedaktorin News

Mehr als 15 Kriegsschiffe der US-Marine sind derzeit im Einsatz rund um die Strasse von Hormus, um eine Seeblockade gegen Iran durchzusetzen. Ziel der Operation ist es, den Schiffsverkehr zu iranischen Häfen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu unterbinden. Die iranische Armeeführung spricht in diesem Zusammenhang von «Piraterie». 

20 Millionen Dollar Unterhalt jährlich

Berichte des «Wall Street Journal» deuten darauf hin, dass neu Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse im Einsatz stehen. Diese Schiffsklasse gilt als eines der wichtigsten Rückgrate der US-Marine und zählt mit rund 74 Einheiten zu den meistgebauten Kriegsschiffklassen seit dem Zweiten Weltkrieg.

Der jährliche Unterhalt eines einzelnen Schiffes liegt bei umgerechnet etwa 15 Millionen Franken laut dem US-amerikanischen Department of the Navy.

Von Pearl Harbor in den Iran

Zu den in der Region bestätigten Einheiten gehören unter anderem die USS Michael Murphy und die USS Frank E. Petersen Jr., die beiden waren bisher in Pearl Harbor stationiert und gehören zu der Arleigh-Burke-Klasse.

Die Schiffe sind für vielseitige Einsätze konzipiert und kombinieren moderne Radarsysteme, Raketenbewaffnung und Fähigkeiten zur U-Boot-Bekämpfung. Dadurch können sie Bedrohungen aus der Luft, auf der Wasseroberfläche und unter Wasser gleichzeitig erkennen und bekämpfen.

Schlüsselrolle bei der Blockade

Die Zerstörer überwachen den Schiffsverkehr, begleiten Handelsschiffe und greifen ein, wenn Verdacht besteht, dass die Blockade umgangen wird. Gleichzeitig schützen sie grössere Flottenverbände vor Luft- und Raketenangriffen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Dank ihrer technischen Ausstattung können sie komplexe Bedrohungslagen in Echtzeit erfassen. Gerade in engen Seegebieten wie der Strasse von Hormus ist diese Fähigkeit entscheidend für die Kontrolle des Seeraums.

Kontrolle und mögliche Schiffsenterung

Im Rahmen der Blockade können Kriegsschiffe Tanker stoppen und kontrollieren. Sie nähern sich verdächtigen Schiffen und fordern diese zum Anhalten auf. Falls ein Schiff nicht reagiert, können Spezialeinheiten wie die United States Navy Seals oder Marineinfanteristen eingesetzt werden, um ein Schiff zu entern.

Viele der eingesetzten Kriegsschiffe verfügen über Helikopter, die Personal schnell zwischen den Einheiten verlegen können. Zusätzlich sind auch Einsätze von Landstützpunkten in der Region möglich.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen