100 Kinder betroffen
Norovirus-Alarm in französischem Skiort

Im Skiort La Plagne in Frankreich erkrankten seit dem 31. März 97 Kinder aus vier Ländern am hochansteckenden Norovirus. Symptome wie Erbrechen und Durchfall trafen ein Ferienlager.
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Im französischen Skiort La Plagne ist das Norovirus ausgebrochen.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In La Plagne wurden 97 Kinder durch Norovirus erkrankt, Ursache entdeckt
  • 6 Ärzte und über 12 Feuerwehrleute desinfizierten das Sportzentrum
  • Kinder zwischen 11 und 13 Jahren aus vier Ländern betroffen
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Janine EnderliRedaktorin News

Eigentlich wollten sie unbeschwerte Ferien im französischen Skiort La Plagne in den Savoyer Alpen verbringen. Doch jetzt leiden Hunderte Kinder und Jugendliche aus einem Ferienlager an Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. 

Am 31. März traten bei den ersten Jugendlichen im dortigen Sportzentrum Symptome einer Magen-Darm-Erkrankung auf. Zunächst rätselten die Behörden und gingen von einer Vergiftung aus. 

«Ich ging auf die Toilette und musste mich übergeben»

Erwachsene blieben nach Angaben von TF1 verschont. Insgesamt wurden 97 Kinder im Alter zwischen 11 und 13 Jahren aus vier verschiedenen Ländern krank.

«Norovirus ist extrem ansteckend»

Um den Erkrankten zu helfen, wurden sechs Ärzte und über ein Dutzend Feuerwehrleute mobilisiert. Sie leiteten umgehend eine umfassende Desinfektion aller Räumlichkeiten ein. 

Das zuständige Gesundheitsamt stellte schliesslich das Norovirus als Ursache für die Magen-Darm-Probleme fest. «Es ist hochansteckend», so Marc Pougheon, Direktor der UCPA, dem Sportzentrum in La Plagne, gegenüber TF1. Noroviren gehören zu den häufigsten Erregern einer viralen Gastroenteritis – einer akuten Magen-Darm-Entzündung.

Als Sofortmassnahme wurden die Kinder isoliert. Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt. Sie wird weiter überwacht. 

Auffällig: Bereits im Januar kursierte das Virus. «Wir hatten diesen Winter bereits einen Alarm und haben alle Wasserversorgungsnetze überprüft, um festzustellen, ob ein Bakterium im Umlauf war. Das war jedoch nicht der Fall», sagte Jean-Luc Bloch, Bürgermeister des Ortes, gegenüber «Le Dauphine»

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