Von wegen Mega-Flop
Chinesen sind scharf auf umstrittenen Elektro-Ferrari Luce

Trotz Kritik: Ferrari Luce, der erste Elektro-Sportler der Marke, verkauft sich besser als erwartet. Schon im Juli erreichte der Autobauer sein Verkaufsziel für 2026 – besonders Chinesen lieben das Modell, das rund eine halbe Million Franken kostet.
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Der Ferrari Luce verkauft sich deutlich besser als erwartet.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ferrari erreicht Verkaufsziel für Elektro-Sportler Luce bereits im Juli 2026
  • Chinesische Käufer treiben Nachfrage, Design bleibt bei Puristen umstritten
  • Ferrari plant 2500 Luce bis 2030, aktueller Preis ab 550'000 Euro
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Fans waren entsetzt bei der Präsentation des neuen Ferrari Luce! Ist das noch ein Ferrari? Mit seinem ersten Elektro-Sportler sorgte der italienische Autobauer aus Maranello für Kopfschütteln. Puristen verspotteten das Design, Investoren reagierten nervös und die Aktie verlor zeitweise mehr als acht Prozent. Doch inzwischen zeigt sich: Der neue Ferrari Luce verkauft sich deutlich besser als erwartet.

Laut einem Bericht der «Financial Times» hat Ferrari sein Verkaufsziel für 2026 bereits nach nur zwei Monaten erreicht. Demnach wollte der Hersteller in diesem Jahr knapp 500 Exemplare des Elektromodells verkaufen. Dieses Ziel haben die Italiener nun bereits im Juli erreicht.

Vor allem Chinesen sind scharf auf den Luce

Der Luce kostet ab 550'000 Euro und wurde vom früheren Apple-Designer Jony Ive (59) entworfen. Gerade das ungewöhnliche Design sorgte nach der Enthüllung für heftige Kritik. In den sozialen Medien wurde der Ferrari mit deutlich günstigeren Massenmodellen verglichen. Selbst Ex-Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo (78) lästerte über den Edel-Stromer. Er forderte, dem Luce das berühmte springende Pferd als Markenzeichen zu entziehen.

Den Käufern scheint das egal zu sein. Besonders in China ist die Nachfrage laut der «Financial Times» hoch. Auch Unternehmer aus dem Silicon Valley greifen offenbar gerne zum elektrischen Supersportler. Ferrari will mit dem Luce gezielt neue, vermögende Kunden ansprechen, die bereits an Elektroautos gewöhnt sind. Gleichzeitig achtet der Autobauer darauf, seine traditionelle Kundschaft nicht zu verprellen. Händler wurden angewiesen, langjährige Ferrari-Sammler nicht zum Umstieg auf ein Elektroauto zu drängen.

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Erster Luce wird versteigert

Bis 2030 will Ferrari 2500 Luce verkaufen – das wären etwa 600 Fahrzeuge pro Jahr. Gemessen an den gesamten Ferrari-Verkäufen bleibt das Elektroauto damit ein Nischenmodell. Für Ferrari ist der Luce aber weit mehr als nur ein neues Auto: Er soll zeigen, dass selbst eine Marke, die für röhrende Zwölfzylinder steht, im Elektrozeitalter erfolgreich sein kann.

Am 15. August wird das erste Serienfahrzeug bei der Monterey Car Week in Kalifornien für einen guten Zweck versteigert. Experten rechnen mit einem Erlös von mehr als 1,1 Millionen Dollar.

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