Darum gehts
- PC-Verkäufe 2026 laut Gartner-Bericht um 10,4 Prozent rückläufig
- Speicherpreise steigen bis Jahresende um 130 Prozent
- Computer-Lebensdauer verlängert sich für Nutzer um 20 Prozent
Die Analysten des amerikanischen IT-Marktforschungsunternehmens Gartner lassen kaum Zweifel daran: 2026 wird ein entscheidendes Jahr für die PC-Branche. Der jüngste Bericht prognostiziert einen deutlichen Rückgang der Computerverkäufe.
Laut dem jüngsten Analystenbericht von Gartner wird erwartet, dass die PC-Verkäufe im Vergleich zu 2025 um bis zu 10,4 Prozent zurückgehen werden.
Preise für Speicherkomponenten explodieren
Die Gartner-Analysten weisen darauf hin, dass dies der grösste Rückgang der PC-Verkäufe seit über einem Jahrzehnt ist. Hauptgrund dafür ist die Krise auf dem Markt für Speicherkomponenten, die sich auf die Preise wichtiger Bauteile auswirkt.
Gartner rechnet damit, dass die Preise für Arbeitsspeicher (RAM) und Datenspeicher (SSD) bis Ende des Jahres stark steigen werden – um bis zu 130 Prozent. Dies wirkt sich auch auf die Computer-Preise aus, die um bis zu 17 Prozent klettern könnten.
Laut den Analysten dürfte sich durch diese Situation auch die Auswahl an neuen Laptops und Computern auf dem Markt deutlich verringern. Aufgrund steigender Preise könnten zudem viele Verbraucher den Kauf neuer Geräte aufschieben. Daher wird erwartet, dass sich die durchschnittliche Lebensdauer von Computern für normale Nutzer bis Ende des Jahres um etwa 20 Prozent verlängern wird.
Dieser Artikel erschien zuerst auf Blic. Die serbische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.