Apple zeigt das neue MacBook Neo
0:32
In verschiedenen Farben:Apple zeigt das neue MacBook Neo

Laptop mit iPhone-Chip
Apple enthüllt Macbook Neo für 579 Franken

Apple bringt Farbe zurück – und stellt die Mac-Welt ein bisschen auf den Kopf. Das neue MacBook Neo gibt es ab 579 Franken. Den Trick dahinter hat Apple noch nie gewagt.
Kommentieren
1/5
Das ist das MacBook Neo. Das neue Billig-MacBook ist rund 1,2 Kilogramm schwer.
Foto: APPLE

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Apple bringt das farbenfrohe MacBook Neo ab 11. März heraus
  • Erstmals kommt ein iPhone-Chip im Macbook Neo zum Einsatz
  • Preis ab 579 Franken, Gewicht 1,2 kg, Akkulaufzeit 16 Stunden
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
nnnnnnn.jpg
Tobias BolzernRedaktor Digital

Es gab eine Zeit, da waren Computer grau. Grau wie Bürowände, grau wie Montagmorgen. Apple änderte das 1999 mit dem iMac G3. Der bonbonfarbene Rechner stand plötzlich auf Schreibtischen überall herum. Es war eine kleine Revolution aus Plastik und Mut. Diese spassige Ära ist längst passé – bis jetzt. Mit dem MacBook Neo besinnt sich Apple ein Stück darauf zurück. Das Gerät ist bunt, günstig und rund 1,2 Kilogramm schwer.

Das MacBook Neo gibt es ab 579 Franken. Das ist rund 40 Prozent weniger als ein MacBook Air. Der Grund: Im Innern werkelt kein Mac-Prozessor, sondern der A18 Pro. Den Chip, den Apple im iPhone 16 Pro verbaut. Das ist eine Premiere. Seit 2020 hat Apple seine Laptops konsequent mit eigenen M-Prozessoren bestückt. Auf dem MacBook Neo läuft das normale Mac OS. 

Der Arbeitsspeicher? 8 GB, beim Air sind es 16 GB. Auch bei den Anschlüssen spart Apple: Der rechte USB-C-Port ist langsamer als der linke, ein externer Bildschirm anzuhängen ist nur links möglich. Für Surfen, Textbearbeitung und Fotos reicht die Leistung mehr als auch. Ob man sonstige Abstriche im Alltag machen muss, werden erst unabhängige Tests zeigen. Auch auf den Fingerabdrucksensor und eine beleuchtete Tastatur muss man verzichten. Dafür gibt es einiges, das man bei diesem Preis nicht erwartet: ein 13-Zoll-Retina-Display, bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit, eine 1080p-Kamera und ein Alugehäuse in vier Farben: Rosa, Indigo, Silber und Zitrus. Das Neo richtet sich an Schüler, Studierende und alle, die erstmals zu einem Mac greifen wollen. Das Gerät ist ab dem 11. März erhältlich.

iPhone 17e und M5-Macs

Das bunte MacBook ist nicht das einzige Gerät, das Apple diese Woche enthüllte. Am Montag stellte der Konzern das iPhone 17e vor. Mit 599 Franken ist es das günstigste iPhone der aktuellen Generation. Das Gerät hat neu MagSafe und den schnellen A19-Chip. Doppelt so viel Speicher wie beim Vorgänger gibt es obendrauf.

Am Dienstag kamen die MacBooks: Das MacBook Air gibt es neu mit dem M5-Prozessor. Das neue Modell ist gleich teuer wie der Vorgänger, hat aber mit 512 GB neu doppelt so viel Speicherplatz in der Basisversion. Wer mehr Power benötigt, greift zu den neuen MacBook Pros mit M5 Pro oder M5 Max. Die Preise starten bei 1599 Franken. Das absolute Spitzenmodell mit M5 Max, 8 Terabyte Speicherplatz und allen wählbaren Extras kostet 6150 Franken. Der neue Chip soll KI-Aufgaben laut dem Hersteller viermal schneller erledigen als der Vorgänger. Lokale KI-Modelle, die direkt auf dem Gerät laufen statt in der Cloud, werden seit Monaten rasant besser. Apple setzt genau darauf. Die neuen Notebooks und das iPhone 17e sind ab 11. März verfügbar und können sofort vorbestellt werden. 

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen