Persönliche Informationen betroffen
Salt bestätigt mögliches Datenleck – was wir wissen und was nicht

Ein potenzielles Datenleck sorgt bei Salt für Aufregung. Der Anbieter entdeckte Hinweise auf missbräuchlichen Zugang zu einem System. Betroffen sind wohl persönliche Daten, aber keine Passwörter oder Bankinformationen.
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Mobilfunkanbieter Salt hat mit einem möglichen Datenleck zu kämpfen.
Foto: PIUS KOLLER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Salt meldet mögliches Kundendatenleck auf der Homepage, Untersuchung läuft
  • 1,09 Millionen Datensätze könnten betroffen sein, genaue Zahl unklar
  • Passwörter und Bankdaten laut Salt vom Vorfall nicht gefährdet
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Robin WegmüllerRedaktor Wirtschaft

Undichte Stelle bei Salt: Der Mobilfunkanbieter informiert seine Kundinnen und Kunden auf der Homepage über einen möglichen Sicherheitsvorfall. Viele Fragen sind aktuell noch offen. Das wissen wir:

Was ist passiert?

Salt stellte am Freitag ein mögliches Kundendatenleck fest. «Ein unbefugter Zugriff auf die Systeme von Salt konnte ausgeschlossen werden», bestätigt Sprecherin Viola Lebel gegenüber Blick. Heisst: Ein Hack hat nicht stattgefunden. «Es gibt aber Hinweise auf eine missbräuchliche Nutzung eines bestehenden Zugangs zu einem peripheren System», heisst es. Was mit einem «peripheren System» genau gemeint ist, erklärt Salt nicht. 

Die betroffenen Zugänge wurden umgehend gesichert und die Sicherheitsmassnahmen verstärkt.

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Welche Daten sind betroffen?

Es könnten bestimmte Personendaten von Kundinnen und Kunden betroffen sein. Darunter persönliche Angaben wie Vor- und Nachname, Postadresse, Mobiltelefonnummer, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse. 

Das System hat allerdings nur begrenzten Zugriff auf Salt-Informationen. «Passwörter, Bankdaten oder Kundenverlaufsdaten können von diesem Vorfall nicht betroffen sein», erklärt Lebel. Sensible Daten sind also nicht tangiert.

Was bleibt unklar?

Vieles. Weitere Blick-Fragen beantwortet Salt nicht – da die Untersuchungen weiterhin laufen. Es ist also nicht klar, wie viele Personen potenziell betroffen sind. Das Portal Brinztech spricht von 1,09 Millionen Datensätzen. Der Mobilfunkanbieter will diese Zahl weder bestätigen noch dementieren. 

Weiter ist nicht geklärt, wann der Zugang genau missbraucht wurde und ob Kundendaten abgeflossen und veröffentlicht wurden. 

Was empfiehlt Salt ihrer Kundschaft?

Salt hat ihre Kundschaft und die zuständigen Behörden informiert. «Der Schutz der Daten hat für uns höchste Priorität», verspricht man. Kundinnen sollen vorsorglich besonders aufmerksam bei verdächtigen E-Mails, SMS oder Anrufen sein, in denen persönliche Angaben verwendet werden. «Salt oder unsere Partner werden Sie niemals per E-Mail, SMS oder Telefon dazu auffordern, ein Passwort, Bankdaten oder andere vertrauliche Informationen bekannt zu geben.»

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