Leservideos zeigen überfüllte Tankstellen
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Chaos in Dubai:Leservideos zeigen überfüllte Tankstellen

«Noch 10 Tage frische Lebensmittel»
Logistik-Chef warnt vor Versorgungsknappheit in Dubai

Der Wirtschaftsmetropole Dubai gehen langsam die Frischwaren aus. «Wenn die Situation länger andauert, wird es zu Engpässen kommen», sagt Stefan Paul (56), Chef des Schweizer Logistikdienstleisters Kühne+Nagel, in einem Interview. In 10 Tagen wäre es soweit.
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Der Irankrieg wirkt sich direkt auf die Golfstaaten aus.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Iran blockiert die Strasse von Hormus, wichtige Route für Ölhandel
  • Dubai hat nur noch frische Lebensmittel für etwa zehn Tage
  • Ein Frachtschiff transportiert bis zu 20'000 Container
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Michael HotzTeamlead Wirtschafts-Desk

Der Irankrieg hat grosse Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Im Zentrum steht dabei vor allem die Strasse von Hormus. Die Meerenge ist eine wichtige Route für Ölexporte aus den Golfstaaten. Als Vergeltungsschlag blockiert der Iran aber genau diese Passage. Auf beiden Seiten stauen sich die Frachtschiffe, wie Trackdaten des Schiffsverkehrs zeigen. Bei uns in Europa steigen deshalb die Energiekosten und die Benzinpreise. Für die Golfstaaten hat der Konflikt aber deutlich grössere Auswirkungen, wie Stefan Paul (56), Chef des Schweizer Logistikdienstleisters Kühne+Nagel, in einem Interview mit SRF ausführt.

Das Problem etwa für die Vereinigten Arabischen Emirate: Neben dem Seeverkehr ist auch der Luftraum stark eingeschränkt. Das führe zu Engpässen in den Warenströmen: «Dubai hat zum Beispiel nur noch frische Lebensmittel für etwa zehn Tage», sagt Stefan Paul im Interview. Weil das Emirat viele Produkte importiere, könne es gerade im Frischebereich schnell knapp werden. 

Lastwagen-Transporte aus Saudi-Arbien

Zwar gibt es laut dem CEO von Kühne+Nagel Alternativen, um frische Produkte wie Früchte und Gemüse nach Dubai zu bringen. «Man kann Waren nach Saudi-Arabien fliegen und von dort mit Lastwagen weitertransportieren, die Grenzen sind passierbar», so Stefan Paul. Das hilft aber nur beschränkt, denn ein einziges Frachtschiff fasst 20’000 Container. «So viele Sattelschlepper können Sie gar nicht chartern, um das aufzufangen. Wenn die Situation länger andauert, wird es zu Engpässen kommen», prognostiziert Stefan Paul.

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