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Flucht durch die Wüste
Reiche Promis zahlen für Heimreise aus Dubai 350'000 Dollar

Wegen des Iran-Kriegs sind Tausende Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestrandet. Jetzt haben Wohlhabende eine Weg gefunden für die Rückkehr nach Europa. Quer durch die Wüste – und zu einem hohen Preis.
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Das Hotel Burj al Aarab wurde von einer Drohne getroffen und in Brand gesteckt.
Foto: X

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Flughafen Dubai geschlossen, Flüge gestrichen, Touristen fliehen über teuren Weg
  • Reiche nutzen Geländewagen und Privatjets für Flucht nach Europa
  • Privatjet-Miete kostet bis zu 350'000 Dollar laut Medienberichten
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Blick Wirtschaftsdesk

Die Schliessung des internationalen Flughafens von Dubai und Tausende von Flugausfällen haben viele Touristen in den Vereinigten Arabischen Emiraten stranden lassen. Jetzt haben die Schönen und Reichen einen Weg gefunden, um der sengenden Hitze zu entfliehen. Wie? Zuerst eine zehnstündige Fahrt durch die Wüste. Und dann ein Flug nach Europa für 350'000 Dollar.

Den «Fluchtweg» haben verschiedene internationale Medien unter Berufung auf Erkenntnisse von Semafor beschrieben. Diese Medienplattform wurde von ehemaligen Journalisten von Publikationen wie der «New York Times» und Bloomberg gegründet.

10 Stunden durch die Wüste

Einige Touristen fahren nach Oman, wo der Flughafen in der Hauptstadt Maskat noch in Betrieb ist. Allerdings treten auch dort allmählich Probleme auf: Touristen berichten von vermehrten Flugausfällen und einem komplett überfüllten Flughafen.

Die Reichsten hingegen beschreiten einen anderen Weg, der für Normalsterbliche unerreichbar ist. Der Schlüssel dazu ist Riad, die Hauptstadt von Saudi-Arabien. «Die Reise ist allerdings teuer, da private Sicherheitsfirmen Berichten zufolge ganze Flotten von Geländewagen mieten, um die Menschen auf der zehnstündigen Fahrt von Dubai nach Riad zu transportieren, und anschliessend Privatflugzeuge chartern», schreibt die «Daily Mail».

Rückkehr aus Dubai kostet Hunderttausende von Dollars

Was kostet so ein Vergnügen? Laut Medienberichten kann die Anmietung eines Privatjets bis zu 350'000 Dollar kosten. «Unter den Evakuierten befanden sich hochrangige Vertreter globaler Finanzunternehmen sowie wohlhabende Privatpersonen, die sich im Urlaub oder geschäftlich in der Region aufhielten», berichtet Semafor.

«Daily Mail» merkt ausserdem an, dass Saudi-Arabien die Visabestimmungen gelockert hat. So können Staatsangehörige vieler Nationen bei der Ankunft ein Visum erhalten, ohne es vorher beantragen zu müssen, «was das Land als Fluchtweg im Notfall besonders attraktiv macht».

Dieser Artikel erschien zuerst auf Business Insider Polska. Die polnische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.  

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