Das ist die modernste SAC-Hütte der Schweiz
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Neubau wegen Felssturzgefahr:Das ist die modernste SAC-Hütte der Schweiz

No-Show-Gebühr ab 2027
So viel steigen die Preise pro Nacht in den SAC-Hütten

Ab 2027 kostet eine Übernachtung in einer SAC-Hütte einiges mehr. Zudem gehen die Hüttenbetreiber gegen Reservationsschwänzer vor.
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SAC-Hütten waren 2025 so gefragt wie noch nie.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ab 2027 zahlen Nichtmitglieder 5 Franken mehr pro Nacht in einer SAC-Hütte
  • Neu wird auch eine Reservationsgebühr von 10 Franken pro Nacht verlangt
  • 2025 verzeichneten SAC-Hütten 409'000 Übernachtungen – Rekordjahr in ihrer Geschichte
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Milena KälinRedaktorin Wirtschaft

Wanderfreunde aufgepasst: Ab 2027 steigen die Preise pro Nacht in den 151 Hütten des Schweizer Alpenclubs (SAC). Das hat der SAC am Wochenende entschieden. Konkret werden gleich zwei neue Abgaben eingeführt.

Ab 2027 verlangen die Hüttenwarte einen sogenannten Solidaritätsbeitrag von ihren Gästen. Nicht-Mitglieder zahlen 5 Franken pro Nacht, für Mitglieder kostet der Beitrag 3 Franken je Nacht. Neu müssen auch Bergführerinnen und -führer bezahlen – bisher durften sie gratis in den Hütten übernachten. Sie werden mit einem Solidaritätsbeitrag von 20 Franken pro Nacht zur Kasse gebeten. 

Der Grund: Wegen des Klimawandels ist jede dritte Hütte gefährdet. Die aufwendigen Investitionen können die Betreiber aber nicht selber stemmen. «Die Solidaritätsbeiträge fliessen direkt in den Hüttenfonds und helfen mit, dieses baukulturelle Erbe zu erhalten», schreibt der Zentralverband in der Mitteilung. Mit Geldern aus dem Fonds werden dann Sanierungs-, Umbau- oder Sicherungsarbeiten an den Hütten mitfinanziert.

Je nach Ausstattung der Hütte kostet eine Nacht pro erwachsene Person aktuell 25 bis 50 Franken, heisst es auf der Website. 5 Franken mehr sind also eine Erhöhung zwischen 10 und 20 Prozent.

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Gebühr gegen Reservationsschwänzer

Zudem gehen die Hüttenwarte gegen sogenannte No-Shows vor, die sonst für hohe Einbussen sorgen. Wer trotz Reservation nicht aufkreuzt, zahlt dennoch 10 Franken pro Nacht. Ansonsten wird der Betrag am Gesamtpreis angerechnet. Das gilt ab 2027 für alle SAC-Hütten, die bewartet sind. 

Schon jetzt gab es einzelne Hüttenwarte, die gegen Schwänzer vorgegangen sind. In der Etzlihütte UR müssen Gäste eine Stornogebühr von 60 Franken pro Nacht bezahlen, wenn sie nicht auftauchen. Hüttenwart Res Streiff macht damit 10 Prozent des Einkommens, wie er in der SRF-Dokuserie «Winterhüttengeschichten» verrät. 

Schon vor dem Entscheid hatten sich einige Hüttenbetreiber gegen die mögliche Erhöhung gewehrt – sie befürchten, dass weniger Gäste kommen. Ob sich die Wanderlustigen die Stimmung wegen der höheren Preise vermiesen lassen, wird sich zeigen. 2025 hatten die SAC-Hütten das beste Jahr ihrer Geschichte

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