Neues Angebot ab August: Luxus-Flüge zum Teilen
Für 1500 Franken im Privatjet von Zürich nach Mallorca – dieser Anbieter macht's möglich

Fliegen im Privatjet für alle? Der Anbieter Peak Jet bietet ab August Flüge im Privatjet ab Zürich nach Nizza, Palma de Mallorca oder Málaga für Preise um die 1500 Franken an.
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Ab August kann man bereits für knapp 1500 Franken Privatjet-Reisen machen.
Foto: IMAGO/dieBildmanufaktur

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Peak Jet startet ab August Semi-Privatjet-Flüge ab Zürich nach Südeuropa
  • Flüge kosten ab 1439 Franken
  • Genutzt werden Embraer Legacy 650 Jets mit Platz für 12 Passagiere und 7200 km Reichweite
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Moritz MeisterRedaktor Wirtschaft

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, mit einem Privatjet verreisen zu können? Das neue Luxus-Angebot von Peak Jet will ein solches Flugfeeling massentauglich machen. Denn wie der zur Schweizer Peak Plus AG gehörende Anbieter mitteilt, ist der Launch des digitalen Marktplatzes keine Spekulation mehr, sondern nun offiziell.

Ab August können Passagiere auf der Peak-Jet-Plattform Flüge im Privatjet von Zürich nach Nizza, Palma de Mallorca oder Málaga buchen. Dabei haben sie die Wahl zwischen exklusiven Angeboten der Prime Light Class ab 1439 Franken bis hin zur noch luxuriöseren und etwas teureren Prime Flex Class, die zusätzlich die Mitnahme eines grossen Gepäckstücks erlaubt (2179 Franken).

Zum Vergleich: Ein einzelner Platz beim Privatjet-Anbieter Luna Jets kostet für die Strecke von Zürich nach Palma de Mallorca auf eine Person heruntergerechnet etwa 1900 Franken.

Wie kommt der Preis zustande?

Der Preis von Peak Jet lässt sich dadurch erklären, dass es sich beim Angebot um eines aus der Kategorie Semi-Privatjet handelt. Das Flugzeug wird also mit wenigen anderen Passagieren geteilt und nicht als Ganzes gechartert. «Mit Peak Jet öffnen wir das Semi-Privat-Reisen für ein breiteres Publikum und machen es zu einer echten, alltagstauglichen Option», wird CEO Gianni Tronza in einer Mitteilung zitiert.

Neben Tronza gehören auch Verwaltungsratspräsident Peter Baumgartner und Daniel Friedli zu den Gründern von Peak Jet. Alle drei bringen Erfahrung aus dem Management von Airlines mit. Baumgartner war einst CEO von Etihad Airways, einer Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Peter Baumgartner, ehemaliger CEO von Etihad Airways, ist einer der Gründer von Peak Jet.
Foto: Keystone

Doch der Preis ist nicht der einzige Vorteil am Angebot von Peak Jet: Da vom Privatterminal des Flughafens Zürich geflogen wird, müssen die Passagiere erst 45 Minuten vor Abflug erscheinen. Die Wartezeiten, die im Vorfeld eines gewöhnlichen Linienfluges auf einen zukommen, entfallen somit komplett.

Dieses Konzept steckt hinter Peak Jet

Besonders am Konzept des Unternehmens ist, dass es selbst keine eigenen Flugzeuge besitzt, sondern nur als Vermittler über die eigene digitale Marktplatzplattform aktiv wird. Durchgeführt werden die Flüge laut Medienmitteilung von Vistajet, einer maltesischen Privatfluggesellschaft.

Dabei sollen vorwiegend Flugzeuge vom Typ Embraer Legacy 650 oder vergleichbare Modelle mit einer Reichweite von rund 7200 Kilometern zum Einsatz kommen. Diese bieten neben der Crew Platz für bis zu zwölf Passagiere.

Mit einem Flugzeug vom Typen Embraer Legacy 650 geht es für die Fluggäste von Peak Jet in die Lüfte.
Foto: IMAGO/dieBildmanufaktur

Mit dem aktuellen Angebot an Reisezielen ist Peak Jet noch nicht zufrieden. Im weiteren Verlauf des Jahres sollen Paris, Mailand und München als weitere Destinationen folgen.

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