Nach Übernahme durch die UBS
Swisscard entlässt 40 Leute

Seit der CS-Übernahme durch die UBS steckt Kreditkarten-Anbieter Swisscard in der Krise. Nun müssen 40 Mitarbeiter gehen.
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Die CS-Übernahme durch die UBS fordert weitere Opfer.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Swisscard streicht 40 Stellen nach der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS
  • Geschäftsleitung wird von acht auf fünf Mitglieder reduziert
  • Swisscard beschäftigt insgesamt 650 Mitarbeitende, neue Struktur ab 1. Mai 2026
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Raphael RauchBundeshausredaktor

Die Folgen der Credit-Suisse-Übernahme durch die UBS zeigen sich nun auch bei Swisscard: 40 Mitarbeiter verlieren ihre Stelle, wie der Kreditkartenanbieter gegenüber Blick bestätigt. 

Swisscard war die Kreditkarten-Fabrik von Credit Suisse – die UBS produziert ihre eigenen Kreditkarten und hat keine Verwendung für die Horgener Firma. Die ist gezwungen, sich neu auszurichten.

Auch die Geschäftsleitung wird verkleinert

Die neue Struktur wird per 1. Mai eingeführt. Swisscard spricht von einer «regelmässigen Überprüfung» der Organisation. Insgesamt hat das Unternehmen rund 650 Beschäftigte.

Der Stellenabbau steht exemplarisch für die strukturellen Verschiebungen im Finanzsektor nach der CS-Übernahme – und deren Auswirkungen auf angeschlossene Dienstleister. Von den Kündigungen sind 40 Mitarbeitende betroffen. Laut Swisscard gab es ein formelles Konsultationsverfahren. Für die Betroffenen gilt ein Sozialplan. Auch die Geschäftsleitung wird von acht auf fünf Posten verkleinert. 

Swiss setzt auf Cornèrcard

Swisscard hat aber auch Probleme, die nichts mit der Übernahme durch die UBS zu tun haben: Das Unternehmen steht wegen teurer Fremdwährungskurse schon länger in der Kritik. Aufgrund des Marktdrucks führte Swisscard im letzten Jahr eine Visacard ohne Fremdwährungsgebühr ein – damit wollte Swisscard der Abwanderung zu neuen Banken wie Revolut Einhalt gebieten. Beim Swiss-Meilenprogramm Miles & More sitzt Swisscard der Konkurrent Cornèrcard im Nacken.

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