Millionen Jobs in Gefahr?
Neuer Bericht über KI warnt vor drohender Wirtschaftskrise

Geht 2028 als das Jahr in die Geschichte ein, in dem die Weltwirtschaft ruiniert wird? Laut dem amerikanischen Institut Citrini Research gibt es nur eine Antwort: Millionen von Menschen werden ihren Job verlieren – wegen KI.
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Ein neuer Bericht des Forschungsinstituts Citrini Research hat für Sorgen an den Börsen gesorgt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein neuer Bericht warnt vor Millionen Arbeitslosen durch KI bis 2028
  • Bürojobs und Mittelstand am stärksten von KI-Krise betroffen
  • US-Börsen verloren am 23. Februar 2026 stark an Wert
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Blick Wirtschaftsdesk

Ein neuer Bericht von Ökonomen des US-Forschungsinstituts Citrini Research hat weltweit Besorgnis ausgelöst. Das Dokument mit dem Titel «2028: Die globale Intelligenzkrise» zeichnet ein düsteres, apokalyptisches Zukunftsszenario, in dem künstliche Intelligenz nicht nur die Wirtschaft revolutioniert, sondern auch Millionen von Menschen arbeitslos macht.

Die Autoren des Berichts beschreiben die Zukunft ab Juni 2028 als eine Art «Rückblende» auf die Ereignisse der zwei vorangegangenen Jahre. Laut dieser Vision bringen KI-Entwicklungen den Unternehmen zwar enorme Produktivitätssteigerungen – führen aber anstelle von Wohlstand zu Sparrunden, Massenentlassungen und einem Einbruch der Verbrauchernachfrage. Unternehmen investieren zunehmend in immer billigere künstliche Intelligenz anstatt in Menschen, was die Krisenspirale weiter anheizt.

KI bedroht vor allem Bürojobs

Der Citrini-Bericht konzentriert sich nicht auf die Robotisierung von Fabriken. Am stärksten betroffen sein dürften die Bürojobs – kaufmännische Angestellte, Spezialisten, Analysten, Anwälte, Manager und Sachbearbeiter.

Wenn KI also vor allem gut bezahlte Bürojobs ersetzt, verlieren insbesondere Gruppen mit hohen Einkommen. Und die einkommensstärksten 10 Prozent der Gesellschaft treiben rund 70 Prozent des privaten Konsums an. Wenn sie aufhören, Geld auszugeben, breitet sich die Krise auf alle aus.

Das bedeutet: KI zielt direkt auf die Gruppe ab, die die Wirtschaft antreibt. Auf Menschen des Mittelstands, die Wohnungen und Autos kaufen, in die Ferien fahren und dadurch Nachfrage generieren. Wenn sie ihre Arbeit verlieren, bricht das gesamte System zusammen. So heisst es im Bericht: «Für jeden durch KI neu geschaffenen Arbeitsplatz gehen Dutzende verloren. Und die neuen Arbeitsplätze sind deutlich schlechter bezahlt als die verschwundenen.»

Eine Krise wie 2008?

Die Autoren des Berichts warnen davor, dass die Welt einen Zusammenbruch erleben könnte, der mit der Finanzkrise von 2008 vergleichbar ist, wenn die durch KI verursachte Arbeitslosigkeit zu einem Zusammenbruch des Hypothekenmarktes führt. Das Finanzsystem wurde nämlich für eine Welt konzipiert, in der menschliche Arbeit selten und gut bezahlt ist. Und diese Annahme könnte künftig nun nicht mehr gültig sein.

Das von Citrini Research beschriebene Szenario blieb nicht ohne Resonanz. Finanzmedien, darunter das renommierte «Wall Street Journal», warnen vor wachsenden Ängsten der Anleger. Die US-Börsen verzeichneten am Montag starke Kursverluste.

Eine Zukunft ohne Führungspositionen

Laut dem Worst-Case-Szenario von Citrini Research werden jetzige Fach- und Führungskräfte nach ihrer Entlassung und dem Ablegen ihrer weissen Hemden zu Jobs mit körperlicher Arbeit oder im Dienstleistungssektor wechseln – beispielsweise als Uber-Fahrer oder Essenskuriere.

Dann arbeiten sie noch für die Hälfte ihres früheren Gehalts. Und das nur so lange, bis auch diese Berufe von Robotern übernommen werden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf fakt.pl. Die polnische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag. 

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