Parmelin denkt an Regulierung
«Wir müssen ein KI-Monopol verhindern»

Am Weltgipfel zur künstlichen Intelligenz in Indien sprach Guy Parmelin über die Risiken eines KI-Monopols durch USA und China. Der Bundespräsident fordert Kooperation kleinerer Länder und globale Richtlinien für die Technologie.
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Bundesrat Guy Parmelin ist momentan am Weltgipfel zur künstlichen Intelligenz in Indien (im Bild mit Premierminister Narendra Modi).
Foto: IMAGO/ANI News

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Guy Parmelin fordert beim KI-Gipfel in Indien globale Zusammenarbeit
  • USA und China dominieren, kleinere Länder wie Schweiz bieten Potenzial
  • Schweiz plant KI-Gipfel 2027 in Genf, kein Regulierungsplan bisher
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Bundespräsident Guy Parmelin hat am Rande des Weltgipfels zur künstlichen Intelligenz in Indien gesagt, ein Monopol oder Duopol müsse vermieden werden. Zurzeit dominieren die USA und China bei Forschung und Investitionen in diesem Bereich.

Einige grosse Länder hätten einen Vorsprung, daher brauche es ein Gegengewicht. Andere Staaten müssten sich organisieren und eine globale Governance schaffen, erklärte der Wirtschafts- und Forschungsminister im Schweizer Pavillon.

Kleinere Länder mit Potenzial

Er nannte dabei Indien, Südkorea, Frankreich und die Schweiz. Gerade kleinere Länder böten grosses Potenzial für Kooperation und Innovation. Mit der Ausrichtung des Gipfels 2027 könne die Schweiz fortsetzen, was Indien mit diesem «historischen Ereignis» begonnen habe. Auch die USA und China müssten erkennen, dass es nicht ohne den Rest der Welt gehe.

Bislang habe sich die künstliche Intelligenz (KI) frei entwickelt. Nun stelle sich die Frage einer gewissen Regulierung, sagte Parmelin. Es sei jedoch verfrüht, einen Rahmen zu setzen, bevor Innovationen genügend Raum gehabt hätten.

Für den nächsten Gipfel in Genf liege noch kein Plan für eine globale Regulierung vor. Die rasante Entwicklung der Technologie könne bis dahin neue Aspekte aufwerfen.

Angst vor Jobverlust

Parmelin verwies auch auf die Risiken der KI, insbesondere für Arbeitsplätze. Zwar müsse man mit dem Fortschritt leben, doch die Angst vor Jobverlust sei real, nicht nur in der Schweiz. Ohne Antworten drohe eine soziale Krise.

Als weiteres Problem nannte er den stark steigenden Energieverbrauch. Eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahre sei dessen Reduktion. Start-ups präsentierten bereits energieeffizientere Chips, das sei der richtige Weg.

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