Darum gehts
- Zürichs teuerste Villa zur Miete steht trotz Rabatt leer
- Miete reduziert: Statt 31'500 CHF jetzt 28'000 CHF pro Monat
- 600 m² Wohnfläche, 2700 m² Grundstück, Baujahr 1903, 18 Zimmer
Zürich ist das heisseste Immo-Pflaster der Schweiz. Eigentumswohnungen und Häuser sind begehrt – und entsprechend teuer. Doch auch in der grössten Stadt des Landes geht längst nicht mehr jede Immobilie weg. Vor allem im Hochpreissegment ist die Kundschaft zurückhaltend geworden. Das zeigt sich auch beim teuersten Haus, das in Zürich zur Miete ausgeschrieben ist.
Noch im Juli 2025 war die Villa Kehl im Stadtteil Wollishofen für 31'500 Franken im Monat ausgeschrieben. Dazu kommen Nebenkosten von 3800 Franken. Dafür gibts eine 18-Zimmer-Villa der Extraklasse. Das Anwesen liegt in einer noblen Gegend auf einem 2700 Quadratmeter grossen Grundstück mit mächtigen, alten Bäumen. Die Villa hat eine Wohnfläche von 600 Quadratmetern.
Prominenter Vorbesitzer
Doch der Preis hat potente Interessenten offenbar abgeschreckt. Das Haus ist ein Ladenhüter, steht noch immer leer. Jetzt reagiert der Makler – und gewährt einen fetten Rabatt. Neu sind «nur» noch 28'000 Franken pro Monat ausgerufen für die Villa mit Pool sowie mehreren Terrassen und Sitzplätzen – mit Sicht von der Stadt Zürich über das Seebecken bis in die Glarner Alpen.
Erbaut wurde die klassizistische Villa 1903 von Paul Kehl. Er war Zürichs erster Modekönig. 1881, noch vor der Erfindung des Druckknopfs, gründete Kehl das Modehaus «Paul-Kehl-Zürich» – das Modegeschäft PKZ.
Modehaus in Familienbesitz
PKZ ist das älteste Modehaus der Schweiz. Noch heute ist es in Familienbesitz. Bis 1974 betrieb PKZ sogar zwei eigene Fabriken in der Schweiz und exportierte seine Herrenkollektion nach ganz Europa.
2014 dann der Umbruch: Die Marken Feldpausch, Burger und Blue Dog wurden umbenannt. Gleichzeitig mit dem Namenswechsel eröffnete PKZ das mit über 3000 Quadratmetern grösste Damenmodehaus der Schweiz an der noblen Zürcher Bahnhofstrasse.