Lufthansa-Airlines müssen sparen
Edelweiss streicht Flüge in die USA

Die Edelweiss streicht ihr Langstrecken-Programm zusammen: Sie fliegt zwei US-Städte nicht mehr an – per sofort. Hintergrund sind die gesunkene Nachfrage nach Flüge in die USA und der Spardruck wegen des Iran-Kriegs.
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Foto: Sven Thomann

Jetzt zieht auch die Edelweiss Konsequenzen: Die Fluggesellschaft streicht Flüge in die USA. Konkret: Ab sofort fliegt die Airline nicht mehr nach Denver oder Seattle. Auch nach Las Vegas geht es weniger: Die Schweizer Airline reduziert die Frequenzen im Frühsommer und Herbst.

Der Krieg im Nahen Osten belastet die Airline stark: Wegen der Entwicklung der Kerosinpreise sowie der rückläufen Nachfrage nach einzelen Zielen in den USA baut Edelweiss das Langstrecken-Programm nun ab, schreibt Edelweiss in einer Medienmitteilung.

Betroffene Reisende werden kontaktiert

Die Airline kontaktiert die Gäste entweder direkt, oder die Buchungsplattform übernimmt das für die Fluggesellschaft. Den Reisenden werden auf alternative Verbindungen umgebucht oder erhalten auf Wunsch eine Rückerstattung.

Auch im kommenden Winterflugplan gibt es Anpassungen: Die Reiseziele Maskat und Salalah im Oman fliegt die Edelweiss nicht mehr an.

Lufthansa verhängt Einstellungsstopp

Die Lufthansa-Gruppe, zu der Edelweiss gehört, schnallt auch sonst den Gürtel enger. Der deutsche Konzern hat ein neues Sparprogramm beschlossen, wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, das Blick vorliegt. Demnach hat die Lufthansa für sich und ihre Töchter einen Einstellungsstopp verhängt.

Auch Geschäftsreisen mit Hotelaufenthalt sind nicht mehr erlaubt. Zudem spart die Gruppe bei Weiterbildungen und Team-Events. Und: Für alle Projekte gibts 10 Prozent weniger Budget. Der Grund für die Massnahmen: Die «steigende ökonomische Unsicherheit», wie es im Schreiben heisst.

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