Das bedeutet eine Veränderung im Leitzins für dich
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Blick erklärt:Das bedeutet eine Leitzins-Veränderung für dich

Leitzins unverändert
Nationalbank-Chef Martin Schlegel hält an Nullzinsen fest

Die SNB schraubt am Donnerstag nicht am Leitzins. In der Schweiz herrschen weiterhin Nullzinsen – trotz des weiterhin starken Frankens und Unsicherheit an den Energiemärkten.
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Martin Schlegel hat entschieden.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Leitzins bleibt unverändert
  • Inflation könnte global gesehen erhöht bleiben
  • Situation im Nahen Osten, starker Franken und US-Handelspolitik als Risiko für Schweizer Wirtschaftsaussichten
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Marian NadlerRedaktor News

Zinspause: Die SNB hat den Leitzins am Donnerstag wie erwartet nicht verändert. Somit herrschen in der Schweiz weiterhin Nullzinsen. Bereits beim letzten Entscheid Mitte März hatte die Nationalbank eine Zinspause eingelegt.

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Die Schweizer Wirtschaft zeigt sich trotz geopolitischer Risiken aktuell robust. Der Franken ist weiterhin stark, der Arbeitsmarkt stabil und die Inflation niedrig, auch wenn die weltwirtschaftliche Unsicherheit Investitionen und Wachstum dämpft. Im Mai lag die Teuerung bei 0,6 Prozent – und damit innerhalb des Zielbands von 0 bis 2 Prozent. Der Anstieg bei der Teuerung sei hauptsächlich auf höhere Ölpreise zurückzuführen, hält die SNB in einer Mitteilung am Donnerstag fest. Andere Waren und Dienstleistungen hätten nur geringfügig zum Inflationsanstieg beigetragen.

SNB: Weltweite Inflation wird erhöht bleiben

Die Nationalbank prognostiziert, dass die Inflation in den kommenden Quartalen leicht ansteigen wird, bevor sie in der ersten Hälfte des kommenden Jahres wieder etwas zurückgehen wird. «Dieser Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass sich die Auswirkungen der höheren Energiepreise voraussichtlich im Laufe der Zeit abschwächen werden», so die SNB weiter in der Medienmitteilung. Die Energiepreise würden massgeblich von der weiteren Entwicklung der Lage im Nahen Osten beeinflusst.

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In ihrem Basisszenario geht die Nationalbank davon aus, dass die Inflation global infolge der gestiegenen Rohstoffpreise über die nächsten Quartale erhöht bleibt. Zudem dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft kurzfristig moderater ausfallen als noch in den Vorquartalen. Mittelfristig dürfte das Wachstum jedoch wieder anziehen.

Das Hauptrisiko für die Wirtschaftsaussichten in der Schweiz sind laut SNB Entwicklungen in der Weltwirtschaft. Insbesondere könnte sich die Lage im Nahen Osten erneut zuspitzen und die globale Wirtschaftsaktivität stärker bremsen. Auch könnte der Aufwertungsdruck auf den Franken wieder zunehmen. Bei Bedarf sei die Nationalbank dazu bereit, am Devisenmarkt zu intervenieren, betont sie. Darüber hinaus ist die US-Handelspolitik weiterhin ein Unsicherheitsfaktor.

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