Gute Produkte müssen nicht teuer sein
Diese Zahnpasten für Kinder überzeugen im Test

Zahnpasta für Kinder ab sechs Jahren schneiden in einer Analyse der deutschen Konsumentenzeitschrift «Öko-Test» überwiegend gut und sehr gut ab. Wir zeigen dir die Resultate des Tests – und wo die Produkte erhältlich sind.
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Es geht auch günstig: Die günstigste Kinder-Zahnpasta im Test hat sehr gut abgeschnitten.
Foto: imago/Westend61

Darum gehts

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Otto Hostettler
Beobachter

20 Zahnpasten für Kinder ab sechs Jahren nahm die deutsche Konsumentenzeitschrift «Öko-Test» unter die Lupe. Das Resultat: Bis auf zwei Produkte schnitten alle mit der Note «sehr gut» oder «gut» ab. Elf dieser Kinderzahnpasten sind auch in der Schweiz erhältlich (siehe Auflistung). Fazit: Eine gute Zahnpasta für Kinder muss nicht teuer sein.

Kritisch sehen die Tester zwei Produkte: Oral-B Junior (Procter & Gamble) enthält den Stoff Natriumlaurylsulfat, der die Mundschleimhaut unnötig reizen kann. Schlechter bewertet wurde auch die Kinderzahnpasta Karex (Dr. Kurt Wolff), weil sie kein Fluorid enthält.

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Fluorid: Fast alle Produkte erfüllen Vorgaben

Weil der Zahnschmelz beim Wechsel von den Milchzähnen zu den zweiten Zähnen besonders empfindlich ist, empfehlen Fachgesellschaften einen Karies-Schutzfaktor mit einer Fluoridkonzentration von 1400 bis 1450 ppm (Milligramm Fluorid pro Liter). Fast alle Produkte im Test erfüllen diese Vorgaben.

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Geprüft wurden die Produkte auch auf Schwermetalle und weitere bedenkliche Inhaltsstoffe wie etwa synthetische Polymere oder problematische Konservierungsmittel. Die Befunde blieben unauffällig oder waren für die Wertung nicht relevant. Kein Thema mehr ist inzwischen der Weissmacher Titandioxid, der in der EU seit 2022 aufgrund von gesundheitlichen Bedenken in Lebensmitteln verboten ist – und in Kosmetika verpönt. In Labortests wurde es noch vor wenigen Jahren bei einer Vielzahl von Zahnpasten nachgewiesen.

Verbesserung möglich bei Verpackungen

Verbesserungspotenzial sieht «Öko-Test» bei den Verpackungen. Acht untersuchte Produkte steckten in unnötigen Kartons. Und nur zwei Kunststofftuben enthalten Recyclingmaterial, aber dessen Anteil beträgt nicht einmal 30 Prozent. Für die Prüfer von «Öko-Test» ist dies «enttäuschend», weil ein höherer Anteil Recyclingmaterial durchaus möglich sei.

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