Grosser TCS-Test zeigt
Das sind die schlechtesten Raststätten Europas

Der TCS testete 129 Autobahnraststätten in Frankreich, Spanien und Portugal. Frankreich überzeugt mit Top-Bewertungen, während Spanien das Schlusslicht bildet. Portugal punktet mit gutem Essen, hat aber Schwächen bei Wohnmobil-Infrastruktur.
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Die Raststätten in Spanien bekommen vom TCS schlechte Noten. Im Bild die Area Cespa – Valles auf der C-58 bei Sabadell.
Foto: PD

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • TCS testet 129 Raststätten in Frankreich, Spanien und Portugal
  • Frankreich mit 69,5 Prozent top, Spanien fällt mit 41,8 Prozent ab
  • Nur 10 Prozent mit Schnellladestationen in Spanien
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Martin SchmidtRedaktor Wirtschaft

In den Sommerferien zieht es die Schweizerinnen und Schweizer wieder ins Ausland – viele nutzen dafür ihr Auto. Auf der Reise plant man unterwegs irgendwann einen Stopp auf einer Raststätte: Die Blase drückt, der Hunger meldet sich, die Kinder brauchen eine Pause oder die Tankanzeige neigt sich immer stärker der Null zu. Eine gute Autobahnraststätte bleibt in Erinnerung. Doch es gibt auch solche, die man nicht schnell genug wieder verlassen kann. Der Touring-Club der Schweiz (TCS) hat für die Sommerferien die wichtigsten Raststätten in Frankreich, Spanien und Portugal getestet. 

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Zwei TCS-Experten legten im Rahmen der Studie knapp 10'000 Kilometer zurück und beurteilten die Parkinfrastruktur, Schnellladestationen, Einrichtungen für Wohnmobile, das Gastronomie- und Einkaufsangebot und auch die Freizeit- und Erholungsbereiche. 

Zwischen den drei untersuchten Ländern zeigen sich dabei erhebliche Unterschiede. Frankreich erreicht mit 69,5 Prozent die beste Durchschnittsbewertung – vor Portugal mit 56,9 Prozent. Das absolute Schlusslicht ist Spanien mit 41,8 Prozent. 

Frankreich

Von 52 getesteten Raststätten stuft das TCS neun Stück als «ausgezeichnet» und weitere 36 als «sehr empfehlenswert» ein. Am besten schnitten die Autobahnraststätten in Besançon, Mâcon-la-Salle und Bolleville ab. 

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Frankreich überzeugt insbesondere durch die Qualität der Einrichtungen für Autofahrer und Reisende mit Wohnmobil. Sanitäranlagen mit Duschen sind weit verbreitet. Zudem trumpfen die Raststätten mit Spielplätzen für den Nachwuchs und separaten Hundezonen auf. Wer keinen Tag ohne Krafttraining übersteht, findet manchenorts gar Fitnessgeräte. Die vielen Schnellladestationen machen auch einen kurzen Boxenstopp möglich.

Weniger erfreulich ist gemäss TCS häufig das Gastronomieangebot. Und auch in Frankreich gibt es schmuddelige Raststätten. Die drei Schlusslichter: 

  • Relais Bouguenais
  • Treillières
  • Communay Sud

Spanien

Während Frankreich bei den Wohnmobilbesitzern punkten kann, wartet Spanien für diese Klientel mit erheblichen Defiziten auf. Doch auch Fans von E-Autos droht Frust. Gemäss TCS verfügt nur etwas mehr als jede zehnte Raststätte über Schnellladestationen. Wer mit dem E-Auto unterwegs ist, sollte seinen Ladestopp zudem frühzeitig einplanen. Denn: Viele Ladepunkte waren während des Tests defekt oder ausser Betrieb. Auch die Zahlungsmöglichkeiten und die Transparenz der Tarife wurden als unzureichend bewertet. Von 60 getesteten Raststätten schnitt gerade mal La Caridad mit «empfehlenswert» ab. Die drei schlechtesten Raststätten:

  • Algarrobo
  • Torrox
  • Moncalián

Portugal

Die 17 getesteten Raststätten in Portugal platzieren sich im Mittelfeld: Den besten Eindruck hinterlassen Aveiras, Santarém und Almodôvar. Portugal hebt sich durch sein Gastronomie- und Einkaufsangebot sowie durch eine gute Ausstattung mit Schnellladestationen hervor.

Die Ergebnisse werden jedoch durch den Mangel an Infrastruktur für Wohnmobile beeinträchtigt, insbesondere bei Entsorgungsmöglichkeiten für Schwarz- und Grauwasser sowie bei der Versorgung mit Trinkwasser. Diese drei Raststätten schneiden am schlechtesten ab: 

  • Galp Coronado
  • Alcochete
  • Palmela
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