Gewerkschaft hässig
Post stellt Fensterputzer auf die Strasse – 27 Jobs weg

Neue Sparmassnahmen bei der Post: Ab Oktober 2026 übernimmt eine externe Firma die Fassadenreinigung. 27 Post-Angestellte sind betroffen. Sie bangen um ihren Job. Die Gewerkschaft transfair ist hässig – und fordert faire Lösungen für die Angestellten.
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Die Post lagert die Spezialreinigung ihrer Gebäude aus. 27 Stellen stehen auf dem Spiel.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Post lagert Gebäudereinigung aus, 27 Stellen betroffen ab Oktober 2026
  • Externe Firmen bieten schlechtere Arbeitsbedingungen laut Gewerkschaft transfair
  • 850 Mitarbeitende im Bereich Post Immobilien aktuell tätig
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Die Post muss sparen – und tut dies auch bei der Reinigung. Jetzt trifft es die Fassadenputzer! Der gelbe Riese lagert die Spezialreinigung seiner Gebäude aus. 27 Stellen stehen auf dem Spiel. Betroffen sind Mitarbeitende der Post Immobilien Management und Services AG (IMS), die bisher unter anderem Fensterfronten und Fassaden von Hochhäusern gereinigt haben. Die anspruchsvollen Arbeiten in schwindelerregender Höhe mit Spezialausrüstung, die viel Know-how erfordern, sollen ab Oktober 2026 externe Firmen übernehmen.

Für die betroffenen Angestellten ist das ein Schock. Denn nicht alle erhalten eine neue Stelle. Und wer zum externen Putzinstitut wechseln kann, muss mit schlechteren Arbeitsbedingungen rechnen. Dort gilt ein weniger attraktiver Gesamtarbeitsvertrag, etwa beim Lohn, bei Ferien oder Sozialleistungen.

«Anschlusslösungen nicht garantiert»

Der Personalverband transfair kritisiert den Entscheid der Post scharf. «Interne Anschlusslösungen sind nicht garantiert», warnt Diego Frieden von transfair. Die Gewerkschaft befürchtet, dass ein Teil der Betroffenen am Ende ganz ohne Job dasteht. Er betont: «Der Personalverband wird vehement auf faire Lösungen für alle pochen.»

Die Post verspricht zwar einen Sozialplan, interne Stellenprüfungen sowie Weiterbildungen für Betroffene. Doch die Unsicherheit bleibt gross. Insgesamt arbeiten rund 850 Personen im Bereich Post Immobilien. Die Post verteidigt den Schritt mit Sparzwängen. Wegen eines tieferen Bedarfs an Spezialreinigungen wolle man die Arbeiten künftig flexibler und effizienter extern vergeben.

Im Tessin arbeite die Post bereits vollständig mit externen Spezialreinigern zusammen. Mit «guten Erfahrungen», wie der Konzern in einem Blog-Beitrag schreibt. «Wo sich Rahmenbedingungen verändern, passt die Post ihre Strukturen laufend an. Das Ziel der Post ist es immer, auch in Zukunft eine postalische Grundversorgung eigenwirtschaftlich – also ohne Steuergelder – sicherzustellen», heisst es.


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