Hier erklärt Kriegsminister Hegseth die Ziele im Iran
1:28
«Wir geben den Ton an»:Hier erklärt Kriegsminister Hegseth die Ziele im Iran

Für 2866 Franken nach Thailand
Flugpreise nach Asien explodieren wegen Iran-Krieg

Wer spontan einen Flug nach Asien oder Australien buchen will, schaut blöd aus der Wäsche. Wegen des Iran-Kriegs weichen viele Reisende über Zürich aus. Viele Flüge sind komplett ausgebucht. Die Preise steigen plötzlich ins Unermessliche.
Kommentieren
1/5
Wegen des Iran-Konflikts stehen die Golf-Flughäfen Dubai, Abu Dhabi und Doha still.
Foto: Altaf Qadri

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lufträume im Nahen Osten wegen Iran-Krieg gesperrt, Swiss-Flüge gestrichen
  • Flugpreise nach Asien explodieren, Zürich-Sydney-Ticket kostet bis zu 4438 Franken
  • Kerosinpreise steigen, Treibstoff macht 30 Prozent der Airline-Kosten aus
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
RMS_Portrait_AUTOR_249.JPG
Robin WegmüllerRedaktor Wirtschaft

Die Lage bleibt kritisch. Die Lufträume über dem Nahen Osten sind aufgrund des Iran-Kriegs weiterhin gesperrt. Die Swiss setzt ihre Flüge nach Dubai vorerst bis und mit 10. März aus. An den Golf-Flughäfen steht der Betrieb still – nur einzelne Maschinen verlassen die Drehkreuze in Dubai, Doha oder Abu Dhabi. Das hat grosse Auswirkungen auf den weltweiten Flugverkehr. Die Konsequenzen bekommen auch Schweizer Reisende zu spüren.

Denn die Flugpreise in Richtung Asien explodieren. Letzte Woche kosteten Tickets von Zürich nach Sydney bei Singapore Airlines zwischen 1400 bis 1800 Franken, wie Travelnews berichtet. Im Zeitraum vom 8. bis 22. März zahlen Economy-Reisende jetzt plötzlich 4438 Franken – also rund drei Mal mehr.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Für 2800 Franken nach Thailand

Auch bei der Swiss steigen die Preise für beliebte Ziele. Nach Bangkok bezahlen Fluggäste am 8. März ohne Zwischenstopp 2866 Franken. Wer den Flieger ins Ferienparadies früh bucht, legt normalerweise um die 650 Franken auf den Tisch. Nach Delhi (Indien) kostet der direkte Hin- und Rückflug am 7. respektive 18. März 3545 Franken. Gut einen Monat später braucht es noch rund ein Drittel davon.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Wer spontan nach Singapur reisen will, zahlt bei der Schweizer Airline Mitte März über 3500 Franken retour. Im April sind die Flüge noch halb so teuer. Auch nach Sri Lanka lässt sich ein Preisanstieg in diesem Rahmen beobachten. Zudem sind viele direkte Flieger aus dem Raum Asien auf dem Rückweg in die Schweiz in der Holzklasse ausgebucht.

Kleines Angebot, hohe Nachfrage

Was sowieso klar ist: Wer einen Flug kurzfristig bucht, muss in der Regel tiefer in die Tasche greifen. Denn für jede Verbindung gibt es nur ein gewisses Kontingent an billigeren Tickets. Derzeit fallen die Preissprünge aber besonders krass aus. Der Grund: Mit den gesperrten Golf-Flughäfen fallen klassische Umsteigeverbindungen nach Asien weg.

Unzählige Maschinen der grossen Fluggesellschaften wie Qatar Airways und Emirates bleiben auf dem Boden. «Viele Reisende weichen über unseren Hub in Zürich aus», erklärt Swiss-Sprecher Michael Pelzer. «Unsere Flüge für östliche Destinationen wie Bangkok und Singapur sind aktuell praktisch komplett ausgebucht.» Als Folge seien die günstigen Tickets für diese Flüge schnell weg. «Wir haben unsere Preisstruktur nicht angepasst», betont Sprecher Pelzer. Heisst: Die Swiss erhöht die Preise nicht absichtlich.

Hier trifft der Torpedo das iranische Kriegsschiff
0:40
USA veröffentlichen Video:Hier trifft der Torpedo das iranische Kriegsschiff
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen