Darum gehts
- Pietro Giarratana lanciert eigene Pizzamarke «Pietro’s Kitchen» in Basel
- Rezepte stammen von Pietro, Start mit drei Pizzasorten geplant
- Pizzas sollen später bei Migros, Coop und Denner erhältlich sein
Pietro Giarratana (69) ist in der Schweiz bekannt wie ein bunter Hund. Ein Tele-Basel-Interview während der Corona-Pandemie machte ihn zum Star. Der 1,51 Meter kleine Italiener aus Basel wollte in Deutschland Lotto spielen und hat sich über geschlossene Grenzen beschwert. Seither wird er von der Community auf Instagram und Tiktok gefeiert. Er verdient gutes Geld mit dieser Berühmtheit: Zusammen mit Influencer-Kollege Zeki Bulgurcu (35) macht er Werbung, etwa für den Versicherer Smile.
Jetzt zieht es Pietro Giarratana in die Gastronomie. Der Basler bringt mit Pietro’s Kitchen seine eigene Pizza auf den Markt, wie die «Basler Zeitung» berichtet. Gebacken wird sie beim Lieferdienst Asian Food in Basel. Die Ambitionen von Giarratana sind gross, nur mit Pizza für den Kurier gibt er sich nicht zufrieden. Mittelfristig sollen Pietros Pizzas auch in den Regalen von Migros, Coop oder Denner landen. Sogar Pasta-Gerichte mit Pietros Gütesiegel sind bereits angedacht.
Rezepte stammen von Pietro
Asian-Food-Geschäftsführer Resul Imeri bestätigt gegenüber der «Basler Zeitung» die baldige Lancierung der Pizza-Kreationen. Zum Start sind eine Margherita sowie zwei bis drei weitere Sorten geplant. Selbst am Pizzaofen stehen wird Giarratana allerdings nicht. Die Rezepte stammen aber grösstenteils von ihm, versichert Imbiss-Betreiber Imeri. Sugo, Gewürze und sogar der Mozzarella wurden von ihm ausgewählt.
Der Preis? Noch geheim. Nur so viel: «Es sollen sich aber auch junge Menschen, die Pietro aus den sozialen Medien kennen, eine Pizza leisten können», sagt Imeri zur Zeitung. Begleitet wird der Start von einer grossen Social-Media-Kampagne. Eigene Instagram- und Tiktok-Kanäle sind geplant, Pietro soll regelmässig live auftreten.
Auch Zeki mischt mit
Auffallende Parallele: Auch Zeki Bulgurcu nutzt seine Prominenz für Geschäfte in der Gastronomie. 2020 brachte er eine türkische Wurst (Sucuk) auf den Markt, 2024 eröffnete er in Zürich-Oerlikon die erste Filiale seiner Kebab-Kette Zekisworld. In Basel munkelt man, dass bald ein Ableger in der Steinenvorstadt folgen könnte. Dann würden aus den Social-Media-Kumpels plötzlich Gastro-Konkurrenten.