Bundesgericht weist seine Beschwerde ab
Pierin Vincenz wegen Steuerhinterziehung verurteilt

Für einen Deal mit einem Finanzdienstleister für KMU erhielt der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz einen kräftigen privaten Zustupf. Nun entschied das Bundesgericht, dass er diesen Betrag nicht ordnungsgemäss versteuert hat. Es geht um 3,4 Millionen Franken.
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Pierin Vincenz ist nun rechtskräftig wegen Steuerhinterziehung verurteilt.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Pierin Vincenz muss 980’000 Franken Busse wegen Steuerhinterziehung zahlen
  • Er versteuerte laut Urteil 3,4 Millionen Franken nicht ordnungsgemäss
  • Diesen Betrag erhielt er für den Abschluss eines Deals zwischen Raiffeisen und dem mittlerweile liquidierten Finanzdienstleister Investnet
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Nathalie BennRedaktorin Wirtschaft

Schlappe für Pierin Vincenz (70) vor dem Bundesgericht in Lausanne! Das höchste Gericht des Landes hat entschieden, dass der ehemalige Raiffeisen-Chef zwischen 2012 und 2015 insgesamt 3,4 Millionen Franken an Einnahmen nicht ordnungsgemäss versteuert hat. Nun sind das Urteil und die Strafe in Form einer Busse von 980’000 Franken rechtskräftig, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. 

Das Bundesgericht bestätigt damit ein Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, dass bereits im Februar 2025 ausgesprochen wurde. Bis anhin war das Steuerverfahren nicht öffentlich bekannt. Vincenz legte daraufhin Beschwerde ein, das Bundesgericht wies diese ab. 

Nicht deklarierte Millioneneinnahmen

Auf den Verdacht der Steuerhinterziehung kamen die Appenzeller Behörden im Zusammenhang mit dem Strafverfahren, das gegen Vincenz derzeit in Zürich läuft: Die Staatsanwaltschaft wirft ihm und seinem langjährigen Geschäftspartner Beat Stocker (64) ungetreue Geschäftsbesorgung, gewerbsmässigen Betrug, Veruntreuung, Urkundenfälschung und unlauteren Wettbewerb vor. Unter anderem werden den beiden «heimliche Beteiligungen» am mittlerweile liquidierten KMU-Finanzdienstleister Investnet vorgeworfen. 

Denn: Unter der Führung von Vincenz stieg einerseits Raiffeisen bei Investnet ein, Vincenz soll aber laut der Zürcher Staatsanwaltschaft gleichzeitig auch privat kräftig am Deal mitverdient haben. Konkret erhielt er dafür 3,4 Millionen Franken. Das geht aus dem Urteil des Bundesgerichts hervor, das der «SonntagsZeitung» vorliegt. Die Steuerbehörden in Vincenz’ Wohngemeinde Teufen AR stellten daraufhin fest, dass der Ex-Raiffeisen-Boss die Millionenbeträge in seiner Steuererklärung nirgends als Einkommen angegeben hatte. 

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