Darum gehts
- Schweizer Badis erwarten über Pfingsten Ansturm dank Temperaturen über 30 Grad
- Studie zeigt beliebteste Badis anhand von Google-Suchen und Instagram-Beiträgen
- Eintrittspreise: Mythenquai Zürich 8 Franken, Marzili Bern gratis, Thun 7 Franken
Wer in den letzten Tagen seine Wetter-App öffnete, traute den eigenen Augen kaum. Bis Ende Mai ist da keine Wolke zu sehen, die Temperaturen klettern mehrmals über die 30-Grad-Grenze. Die Schweizer Badis freut das besonders. Übers Pfingstwochenende erwarten sie den ersten grossen Ansturm der noch jungen Sommersaison.
Pünktlich dazu zeigt eine neue Untersuchung, welche Frei-, Fluss- und Seebäder in der Schweiz besonders beliebt sind. Dies nicht anhand klassischer Besucherzahlen, sondern mittels ihrer Präsenz im Internet und in den sozialen Medien. Im Fokus standen Google-Suchanfragen und Instagram-Beiträge. Die Auswertung stammt vom Onlineportal casino.ch, wie Travelnews zuerst berichtete.
Gewisse Freibäder erfreuen sich schon seit langem einer besonders grossen Beliebtheit. Blick stellt jeweils kultige Badis in verschiedenen Regionen vor und zeigt dir, wie viel du als Erwachsener Eintritt bezahlst.
Strandbad Mythenquai, Zürich
Die grösste Badi der Stadt Zürich gehört zu den Sommerklassikern schlechthin. Bereits seit 1922 gönnen sich Zürcherinnen und Zürcher hier eine Abkühlung. Heute punktet das Seebad mit einem 250 Meter langen Sandstrand und einer grosszügigen Liegewiese. Auch ein Sprungturm und ein Nichtschwimmbereich im See sind vorhanden. Fans vom Stand-up-Paddling können an einem Automaten ein Brett für 30 Franken pro Stunde ausleihen.
Eintritt: 8 Franken (ab 20 Jahren)
Marzili, Bern
Das Marzili gilt als eines der berühmtesten Flussbäder der Schweiz. Direkt an der Aare gelegen und 300 Meter vom Bundeshaus entfernt, ist die Lage besonders eindrücklich. Für Frauen gibts im «Paradiesli» einen abgetrennten, freiwilligen FKK-Bereich.
Heute am Pfingstsamstag startet die Badi in die Sommersaison – allerdings noch ohne Wasserbecken. Das Marzili wird aktuell saniert. Ab dem 13. Juni sollten auch die neuen Schwimmbecken für einen Sprung ins Wasser bereit sein.
Eintritt: Gratis
Drei Weieren, St. Gallen
Die Drei Weieren oberhalb von St. Gallen gehören zu den schönsten Naturbadis der Schweiz. Wohl darum taucht das Naherholungsgebiet in den sozialen Medien oft auf. Die Aussicht über die Stadt und den Bodensee ist bei den Gästen beliebt. Die historischen Holzbauten erinnern an St. Gallens Vergangenheit als Textil-Weltstadt. Heute lädt das Naherholungsgebiet nicht nur zum Baden, sondern auch zum Flanieren, Picknicken und im Winter sogar zum Schlittschuhlaufen ein.
Eintritt: Gratis
Strandbad Thun, Thun
Das Panorama des Strandbads in Thun beeindruckt. Direkt am Thunersee gelegen, die Gäste sehen auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Badi ist vor allem bei Familien aufgrund der grossen Liegewiese und der ruhigen Atmosphäre beliebt. Neben dem direkten Seezugang bietet das Strandbad einen 10-Meter-Turm, Spielzonen und Beachvolleyballfelder.
Eintritt: 7 Franken (ab 16 Jahren)
Bains des Pâquis, Genf
Die Bains de Pâquis ist die Kult-Badi der Romandie. Direkt am Genfersee lockt das Seebad mit Blick auf den Jet d’Eau. Der Ort ist auch bei Touristen sehr beliebt. Wohl auch darum weist die Badi die grösste Internetpräsenz aus. Die Bains de Pâquis wird übrigens ganzjährig betrieben – inklusive Sauna und Hammam.
Eintritt: 2 Franken (ab 16 Jahren)