Das ist der Unterschied zwischen Fest- und Saron-Hypothek
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Wichtig beim Hauskauf:Das ist der Unterschied zwischen Fest- und Saron-Hypothek

Achtung bei Hypotheken-Deals!
Wer jetzt blind unterschreibt, verliert Zehntausende Franken

Eigentlich ist der Leitzins auf einem historisch tiefen Niveau. Doch Schweizer Banken weigern sich, die tiefen Zinsen an die Kunden weiterzugeben.
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Die Festhypothekarzinsen sind im vergangenen Quartal nur im mickrigen Promillebereich gesunken. Im Bild: Einfamilienhäuser in Bassersdorf.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Hypothekarzinsen bleiben trotz tiefer Inflation hoch
  • Banken geben günstigere Finanzierungskonditionen nicht weiter, profitieren von höheren Margen
  • Hauskäufer könnten durch Verhandlung bis zu 50'000 Franken sparen
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Dorothea VollenweiderRedaktorin Wirtschaft

An den Finanzmärkten kann aufgeatmet werden. Die Schweizer Konjunktur zeigt sich trotz geopolitischer Unsicherheiten robust. Die Rohölpreise sind weit von ihren Allzeithochs entfernt, die Inflation in der Schweiz verweilt bei tiefen 0,6 Prozent und die Nationalbank lässt den Leitzins bei 0 Prozent.

Die logische Folge davon: Die Einkaufspreise für Geld – sogenannte Swaps – sind für die Banken im letzten Quartal spürbar gesunken. Doch wer glaubt, dass die Institute diesen Rabatt an Herr und Frau Schweizer weitergeben, hat sich getäuscht!

Das neue Comparis-Hypothekenbarometer zeigt: Die Festhypothekarzinsen sind im vergangenen Quartal nur im mickrigen Promillebereich gesunken.

Banken krallen sich fette Margen

Warum bleiben die Zinsen für Hauskäufer so hoch? Viele Banken geben die günstigen Konditionen offenbar nicht an ihre Kunden weiter. Stattdessen schlagen sie eine Marge drauf und sacken Gewinn ein.

Eine zehnjährige Festhypothek kostet laut Comparis aktuell zwischen 1,3 und 2,1 Prozent. Der Zins für fünfjährige Festhypotheken liegt zwischen 1,2 und 1,7 Prozent. Erstrangige Saron-Hypotheken wurden im Durchschnitt zwischen 0,8 und 1,2 Prozent angeboten. Damit lagen die Zinsen gegenüber dem Vorquartal nahezu unverändert. Im Vergleich zu Jahresbeginn sogar höher!

«Die Unsicherheit bleibt bestehen. Das ist auch an den unverändert höheren Handelsspannen der Hypotheken zu erkennen», sagt Comparis-Finanzexperte Dirk Renkert. Obwohl teurer, greifen die Schweizer am liebsten zu den langen Laufzeiten: Ganze 42 Prozent aller Abschlüsse entfallen auf die zehnjährige Festhypothek.

Wer nicht verhandelt, verliert fast 50'000 Franken

Gerade in solchen Zeiten gilt: Wer der Hausbank blind vertraut, zahlt einiges drauf. Feilschen lohnt sich jetzt ganz besonders. Denn zwischen den offiziellen Angeboten im Schaufenster und dem, was hinter den Kulissen tatsächlich möglich ist, klafft laut Comparis eine grosse Lücke.

Bei einer durchschnittlichen Hypothek von 750'000 Franken können Eigenheimbesitzer bei einer fünfjährigen Laufzeit 13'125 Franken sparen. Bei zehnjährigen sind es 36'750 Franken und bei einer Laufzeit von 15 Jahren spart man sogar fast 50'000 Franken.

Nicht nur die Banken, auch der Immobilienmarkt profitiert im zweiten Quartal 2026 von den vorteilhaften Rahmenbedingungen des Standorts Schweiz. Wie der IAZI Private Real Estate Price Index zeigt, ist die Zahlungsbereitschaft für Wohneigentum im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 0,8 Prozent gestiegen.

Eigentumswohnungen bleiben besonders begehrt – die Preise stiegen um 1,3 Prozent. Bei Einfamilienhäusern ist demgegenüber ein moderates Plus von 0,5 Prozent zu beobachten.

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