«Bin richtig sauer!»
Cheftrainer kritisiert Ammann und Co. scharf

Die Olympia-Entscheidung wurde erneut vertagt. Dafür erhalten die Athleten von Cheftrainer Bine Norcic eine verbale Ohrfeige.
Kommentieren
1/5
Weiterhin ist nicht klar, wer die Schweiz an den Olympischen Spielen vertritt. Simon Ammann enttäuschte an der Skiflug-WM.
Foto: imago/MIS

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Entscheidung über Simon Ammanns Olympia-Teilnahme fällt am Montag
  • Cheftrainer Norcic kritisiert Leistungen bei Skisprung-WM
  • Ammann und Trunz belegten enttäuschende Plätze
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
RMS_Portrait_AUTOR_1051.JPG
Nicola AbtReporter Sport

Wieder nichts. Ein weiterer Tag vergeht, an dem unklar bleibt, ob Simon Ammann (44) an die Olympischen Spielen reisen darf oder nicht. Als Blick Cheftrainer Bine Norcic am Freitagabend am Telefon hat, mag dieser darüber nicht gross diskutieren.

Zu stark beschäftigen ihn die gezeigten Leistungen an der Skiflug-WM. «Ich bin richtig sauer!», sagt der Slowene. Sowohl Ammann als auch Felix Trunz (19) konnten im Duell um das letzte Olympia-Ticket nicht überzeugen.

Am Montag ist es vorbei

Für beide ist der Wettkampf bereits nach dem ersten Tag zu Ende. Trunz blieb mit Platz 37 weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Ammann schied hauchdünn als 31. aus. Direkt vor ihm klassierte sich der vermeintliche Teamleader Gregor Deschwanden (34).

Doch der Luzerner steckt aktuell in einem Formtief. «Es ist zu wenig. Es muss von allen mehr kommen.» Noch den besten Eindruck hinterliess Sandro Hauswirth (25) als 26. Doch auch dieses solide Resultat des Aufsteigers der Saison vermochte Cheftrainer Norcic nicht zu beruhigen.

«Wir müssen das analysieren. So kann es nicht weitergehen.» Der Slowene setzte sich als Ziel, alle vier Schweizer unter die besten 30 zu bringen. Das ging schief. Verzwickt bleibt die Situation im Olympia-Rennen.

Weil Ammann den leicht besseren Eindruck hinterliess, scheint er im Vorteil. Doch letztlich entscheidet nebst dem Trainerteam auch Swiss Olympic mit. Gut möglich, dass sich diese für die Zukunft entscheiden. Spätestens am Montag wird die Selektion öffentlich. Bis dahin müssen Ammann und Trunz weiter bibbern.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen