Nun wartet ein Qualifikant
Djokovic schnappt sich an den US Open weiteren Federer-Rekord

In der Nacht auf Samstag zeigt Novak Djokovic seinen bisher besten Auftritt an den US Open. Anders sieht die Gemütslage bei den US-Männern aus. Dafür überrascht Lokalmatadorin Taylor Townsend.
Publiziert: 07:39 Uhr
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Aktualisiert: 10:37 Uhr
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Novak Djokovic zeigt seine bisher beste Leistung.
Foto: AFP
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Amerikanisches Drama

Ausser dem Sieg von Taylor Fritz gegen Jérôme Kym erleben die US-Männer einen Albtraumtag. Besonders bitter endet er für Ben Shelton. Als Nummer 6 der Welt und mit bereits einem Halbfinal an den Australian Open und einem Viertelfinal in diesem Jahr mit grossen Hoffnungen ins Turnier gestiegen, muss der Linkshänder nach vier Sätzen (6:3, 3:6, 6:4, 4:6) gegen Adrian Mannarino (ATP 77) aufgeben. Zu Beginn des Durchgangs verletzt er sich an der Schulter des Schlagarms. Ein weiterer Amerikaner, der als Nummer 17 gesetzte zweifache Halbfinalist Frances Tiafoe, geht in drei Sätzen gegen den deutschen Qualifikanten Jan-Lennard Struff (ATP 144) unter.

Djokovic überflügelt Federer

Immer besser ins Turnier findet Novak Djokovic (ATP 7). Der Grand-Slam-Rekordsieger muss gegen den Briten Cameron Norrie (ATP 35) zwar erneut einen Satz abgeben, steigert sich dann aber zur bisher besten Leistung in dieser Woche. Damit überflügelt der Serbe eine weitere Bestmarke von Roger Federer. Bisher hatten beide 191 Matchsiege bei Grand Slams auf Hartplatz. Djokovic steht zum 68. Mal in einem Grand-Slam-Achtelfinal, das sind gleich viele wie Federer. Nun trifft der 38-Jährige auf den nur drei Jahre jüngeren Struff.

Townsend nervt Andrejewa

Für die bislang grösste Überraschung im Frauenturnier sorgt Taylor Townsend. Die Nummer 1 der Doppel-Weltrangliste, im Einzel nur auf Position 139, entzaubert die fünftgesetzte Russin Mirra Andrejewa mit 7:5, 6:2. Die 18-jährige Andrejewa kommt mit dem unkonventionellen Spiel der Linkshänderin überhaupt nicht zurecht und verliert nach einer 5:4-Führung im Startsatz richtiggehend die Nerven.

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