Teure Knieverletzung
Tennis-Star Sinner gehen Millionen durch die Lappen

Aufgrund einer langwierigen Knieverletzung musste Jannik Sinner anfangs Oktober seine Saison frühzeitig beenden. Durch den Punkteverlust wird er seinen Platz an der Weltspitze zum Jahresende an Alexander Zverev abtreten müssen. Ihm gehen deshalb Millionen durch die Lappen.
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Kein gutes Jahresende für Sinner.
Foto: AFP
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Fabienne Kleinhenz

Jannik Sinner (25) hat dieses Jahr so viele Titel gewonnen wie kein anderer – Indian Wells, Miami, Monte-Carlo, Madrid, Rom und Wimbledon. Damit stellte er auch einen neuen Rekord auf: Der Südtiroler gewann alle fünf Masters-1000-Turniere in der ersten Jahreshälfte. In der zweiten Hälfte dann der Schock: Aufgrund einer Knieverletzung, die ihn schon länger plagt, musste er anfangs Oktober seine Saison frühzeitig beenden.

Damit verpasst Sinner die restlichen Turniere des Jahres. Dies kostet ihn auch die Spitzenposition in der ATP-Weltrangliste, die Alexander Zverev bis zum Jahresende übernehmen wird.

Eine teure Knieverletzung

Doch die unfreiwillige Pause hat auch einen weiteren bitteren Beigeschmack. 4,5 Millionen US-Dollar, umgerechnet 3,8 Millionen Franken, so hoch ist der Betrag an Bonuszahlungen, die der Nummer eins der Welt jetzt flöten gehen. Der Grund? Zu wenige Teilnahmen an ATP-Masters-Turnieren.

Denn die ATP verteilt zum Jahresende insgesamt 21,5 Millionen Dollar (14,7 Millionen Franken) an Bonuszahlungen an die 30 Spieler mit den meisten Punkten in den Masters-Turnieren und ATP-Finals. Aber laut Regularien hat ein Spieler, der mehr als drei Masters-Turniere verpasst, keinen Anspruch auf die Auszahlung. Sinner muss verletzungsbedingt sogar vier Turniere auslassen: Montréal, Cincinnati, Shanghai und Paris.

Der grosse Scheck bleibt für Sinner also aus. Die «Gazzetta dello Sport» beziffert die gesamten Einbussen von Sinner aufgrund seiner Verletzung (beispielsweise ausgebliebene Siegessummen) auf glatte 20 Millionen US-Dollar (16 Millionen Franken).

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