Gerüchte bestätigt
Sinner schnappt sich Wawrinkas Trainer

Alles neu bei Jannik Sinner. Derzeit noch verletzt, stellt der Italiener sein Trainerteam neu auf. Und arbeitet künftig mit einem Mann zusammen, den die Schweizer Tennisfans bestens kennen.
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Jannik Sinner hat einen neuen Trainer.
Foto: AP

Darum gehts

  • Jannik Sinner trennt sich von Trainer Darren Cahill
  • Er arbeitet künftig mit Magnus Norman zusammen
  • Der Schwede hat zuletzt mit Stan Wawrinka gearbeitet
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Abgezeichnet hat es sich schon länger, nun ist es Tatsache. Tennisstar Jannik Sinner (25, ATP 2) und sein Trainer Darren Cahill (61) beenden ihre Zusammenarbeit. Das gibt der Italiener mit einem Video auf Social Media bekannt.

Damit endet eine Erfolgsstory, die 2022 begonnen hat. In den gemeinsamen Jahren ist aus dem vielversprechenden Talent ein fünffacher Grand-Slam-Champion geworden, der auch den Tennisthron erobert hat. Auch Tiefen haben die beiden gemeinsam erlebt, etwa eine dreimonatige Dopingsperre.

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«Darren, als wir angefangen haben, zusammenzuarbeiten, war ich nur ein junger, schlaksiger italienischer Junge mit vielen Fragen», sagt Sinner im Video. «Du hast mir nie alle Antworten gegeben. Du hast mir geholfen, sie selbst zu finden.» Cahill sei zwar als Trainer zu ihm gekommen, aber wurde schon bald sehr viel mehr als das. «Jemand, dem ich vertrauen konnte, auf den ich mich verlassen konnte – ein Freund.»

Führte Wawrinka zu drei Grand-Slam-Titeln

Einen Nachfolger gibts bereits. Die Mission Rückeroberung der Nummer 1 geht Sinner gemeinsam mit Magnus Norman (50) an. Gerüchte um eine Zusammenarbeit gab es schon seit Tagen, nun ist es offiziell. Kurz nach Stan Wawrinkas (41) letztem Ballwechsel als Profi hat sein Erfolgscoach einen neuen Job. Den Romand führte er zu drei Grand-Slam-Titeln.

Während seiner eigenen Karriere hat der Schwede zwölf Turniere gewonnen und stand im Final der French Open. In der Weltrangliste war Platz 2 seine höchste Rangierung. Nun soll Norman gemeinsam mit Simone Vagnozzi für weitere Sinner-Höhenflüge sorgen.

Seit seinem Triumph in Wimbledon hat der Italiener kein Turnier mehr bestritten. Seine Saison musste Sinner wegen einer Knieverletzung vorzeitig beenden. Das Comeback strebt er beim Six Kings Slam im Dezember an.

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