Historische Marke fällt
US Open schütten erstmals über 100 Mio. Dollar aus

Es sind auch für die glamouröse Tennistour gänzlich neue Sphären, in die das Preisgeld der US Open dieses Jahr vorstösst. Unfassbare 108 Millionen US-Dollar werden am Turnier verteilt. Ab der 1. Runde bis zum Titelgewinn gibt es so viel wie nie zuvor.
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Ab diesem Sonntag fliegen in New York wieder Tennisbälle übers Netz. Insgesamt fliessen 108 Millionen USD an die Spielerinnen und Spieler.
Foto: imago/UPI Photo

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rekord-Preisgeld von 108 Millionen USD
  • Turniersieg bringt 5,5 Millionen USD ein
  • 2 Millionen USD für neues «Player Support Program»
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Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Am Sonntag starten die ersten Wettbewerbe im Rahmen der diesjährigen US Open, bis zum Auftakt in die Einzelturniere der Frauen und Männer dauerts nochmals eine Woche länger. Doch bereits kurz vor Turnierstart geht der letzte Grand Slam des Jahres durch die internationale Presse. Einerseits weil Carlos Alcaraz sein Comeback bekannt gab, andererseits wegen des Preisgeldes. Und dieses hats in sich.

Champions kassieren Rekordscheck über 5,5 Millionen Dollar

108'000'000 USD. Was wie ein Euro-Millions-Jackpot aussieht, ist die bestätigte Vergütung des diesjährigen Turniers. Als erste Tennisveranstaltung überhaupt wird dabei die 100-Millionen-Marke geknackt und auch die 5,5 Millionen für die künftigen beiden Champions im Einzelturnier sind unerreicht.

RundePreisgeld in USDPreisgeld in CHF
Sieg 5'500'0004'400'000
Final2'800'0002'240'000
Halbfinal1'450'0001'160'000
Viertelfinal780'000624'000
Achtelfinal480'000384'000
3. Runde290'000232'000
2. Runde190'000152'000
1. Runde140'000112'000

Allerdings verdienen sich in New York nicht nur die besten Spielerinnen und Spieler eine goldene Nase, sondern auch «unterklassige». Mit 140'000 Dollar gibts bereits ab der 1. Runde einen richtigen grossen Zahltag. Tendenz steigend.

Die insgesamt 108 Millionen (20 Prozent mehr als noch 2025) ergeben sich nebst den knapp 38 Millionen pro Einzelturnier aus weiteren Vergütungen wie dem Doppel, Mixed-Doppel und Rollstuhl-Wettbewerb. Zudem fliessen zwei Millionen in ein neues Programm zur Unterstützung von Profis beim Übergang in den Ruhestand.

Lancierung des «Player Support Program»

Auf der ATP-Tour gibts bereits seit 1990 einen Pensionsfond für ehemalige Profis ab 50 Jahren. Dieser ist aber an gewisse Auflagen wie beispielsweise das Ranking über eine bestimmte Anzahl an Jahren gebunden, wodurch nur ein Teil der Spieler profitiert. Das von den US Open ins Leben gerufene «Player Support Program» verfolgt einen anderen Ansatz. Es fokussiert auf die Zeit während und kurz nach der aktiven Laufbahn bei wichtigen Lebensereignissen wie Familienplanung oder Umschulung. Ausserdem ignoriert es Ranglistenplätze, was mehr Profis Geld einbringt, die am Turnier im Hauptfeld teilnehmen (Einzel und Doppel). Dies umfasst auch Spielerinnen, die im Gegensatz zu den Männern nur über finanziell schwächere Vorsorgesysteme verfügen.

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