Belinda Bencic gibt im tierischen Interview Einblicke
«Da bin ich stur wie ein Esel»

Belinda Bencic liebt Tiere und setzt sich aktiv für deren Wohlergehen ein. Ein Gespräch über ihre Leidenschaft für Vierbeiner – und persönliche Macken und Vorlieben.
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Marco PescioReporter Sport

Wenn Belinda Bencic (29) auf der Frauentour um die Welt jettet, hat sie ihre Liebsten meistens dabei. Töchterchen Bella (bald 2) hat schon so manchen Tennisplatz auf diesem Planeten gesehen – und Ehemann Martin Hromkovic (43) ist auch ihr Fitnesscoach. Nicht selten sind auch ihre Eltern oder Schwiegereltern in Babysittermission dabei. Was dabei zu kurz kommt, ist ihre grösste Leidenschaft neben dem Tennis: die Zeit mit den Familienhunden Paula und Snowy.

Wie gross ihr Herz für die Vierbeiner ist, zeigt sich auch daran, dass sie sich mittlerweile aktiv für einen guten Zweck einsetzt. In Kooperation mit einem ihrer Partner gibts seit diesem Frühjahr pro geschlagenes Ass 1000 Mahlzeiten für bedürftige Tiere. Dass sie im Billie-Jean-King-Cup-Duell mit Tschechien (Freitag und Samstag in Biel) ihre Gegnerin sprichwörtlich abserviert, ist allerdings nicht zu erwarten, zumal Bencic ihre Matches mehr übers Spiel gewinnt als über den Aufschlag. Die Ass-Aktion dürfte aber eine schöne Zusatzmotivation darstellen.

Blick: Belinda Bencic, werden Sie jetzt zum Servicemonster?
Bencic: Ich hoffe es! (Lacht.) Natürlich ist bekannt, dass ich nicht unglaublich viele Asse schlage, sondern im Schnitt vielleicht zwei pro Spiel. Aber das Ziel wäre es, dass es hier in der Halle von Biel oder später auf Rasen dann mehr werden. Doch mir geht es vor allem um die Aufmerksamkeit, dass viele Tiere auf dieser Welt Hilfe benötigen.

Snowy (l.) und Paula sind echte Familienmitglieder.
Foto: zVg

Woher kommt Ihre Liebe zu Tieren?
Ich bin mit ihnen aufgewachsen. Wir haben zwei Hunde in der Familie. Paula haben wir während der Corona-Pandemie aus dem Tierheim geholt, sie ist bei meinem Mann und mir, wenn wir daheim sind. Ansonsten passt mein Schwiegervater auf sie auf. Und Snowy habe ich mal meinen Eltern geschenkt. Ausserdem hatten wir 19 Jahre lang eine Katze, die letztes Jahr leider verstorben ist.

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Belinda Bencic ist mit Hunden aufgewachsen – und lässt auf der Tour keine Gelegenheit aus, die Vierbeiner zu knuddeln.

Hat Ihre Tochter Bella diese Zuneigung zu Tieren geerbt?
Definitiv. Ich glaube, das passiert automatisch, wenn man so aufwächst. Egal welchen Hund sie sieht, sie ist immer begeistert.

Sie hören Bella zuliebe gerade oft den Biene-Maja-Song, wie Sie kürzlich verrieten. Welches war der Lieblings-Tiercartoon Ihrer Kindheit?
Tom und Jerry!

Bella (1) verzückt als Mamis Ballmädchen
1:28
Bencic-Sprössling stiehlt Show:Bella (1) verzückt als Mamis Ballmädchen

Welche Eigenschaft eines Tieres hätten Sie gerne?
Ich mag diese bedingungslose Liebe und das Vertrauen, das ein Tier ausstrahlt. Egal, ob ich gewonnen oder verloren habe, und egal, wie ich gelaunt bin, unsere Hunde freuen sich immer, wenn wir nach Hause kommen. Diese Zuneigung, die natürlich auf Gegenseitigkeit beruht, ist etwas Wunderschönes.

Was im Leben regt Sie tierisch auf?
Ich bin sehr ungeduldig. Und ich mag es nicht, wenn jemand respektlos oder unpünktlich ist.

Das Gegenteil: Was lieben Sie tierisch?
Ein gutes Frühstück. Und ich liebe es, mit meinen Hunden spazieren zu gehen.

Hündin Paula hat Bencic während der Corona-Pandemie adoptiert.
Foto: zVg

Worin sind Sie stur wie ein Esel?
Im Haushalt.

Inwiefern?
Ich bin ein wenig perfektionistisch veranlagt, wenn es um die Wäsche geht oder wohin Sachen versorgt werden. Es muss so sein, wie ich mir das vorstelle. Mein Mann hat sich daran gewöhnt (lacht).

Worin sind Sie fleissig wie eine Ameise?
Auf dem Tennisplatz. Wenn es um meinen Beruf geht, bin ich schon sehr engagiert.

In welchen Situationen würden Sie sich am liebsten einigeln?
Eigentlich nie. Vielleicht mal nach einer schweren Niederlage. Dann kann es vorkommen, dass ich einen Abend für mich selbst brauche und auf nichts Lust habe. Dann muss ich einfach ein wenig in meiner schlechten Laune schmoren.

Wie viel bedeuten Ihnen Pferdestärken bei einem Auto?
Heute weniger (schmunzelt). Als ich jünger war, habe ich mehr Wert darauf gelegt. Aber natürlich ist es cool, wenn man mal ein bisschen schneller fahren kann.

Wer hat den Löwenanteil an Ihrem Erfolg?
Am allermeisten meine Eltern Dana und Ivan. Dann bestimmt auch Melanie Molitor, meine Trainerin, die mich viele Jahre lang ausgebildet und gefördert hat. Und all die Leute in meinem Team, die mich heute immer noch unterstützen und es möglich machen, wie wir heute unterwegs sind. Da steht mein Mann natürlich an vorderster Front.

Billie Jean King Cup – das Programm

Schweiz – Tschechien in Biel

Freitag: zwei Einzel, ab 13 Uhr

Samstag: ein Doppel, zwei Einzel, ab 13 Uhr

Die Teams:

Schweiz: Belinda Bencic (WTA 11), Viktorija Golubic (WTA 79), Rebeka Masarova (WTA 123), Céline Naef (WTA 207)

Tschechien: Linda Noskova (WTA 14), Marie Bouzkova (WTA 24), Marketa Vondrousova (WTA 45), Tereza Valentova (WTA 50), Lucie Havlickova (WTA 217)

Schweiz – Tschechien in Biel

Freitag: zwei Einzel, ab 13 Uhr

Samstag: ein Doppel, zwei Einzel, ab 13 Uhr

Die Teams:

Schweiz: Belinda Bencic (WTA 11), Viktorija Golubic (WTA 79), Rebeka Masarova (WTA 123), Céline Naef (WTA 207)

Tschechien: Linda Noskova (WTA 14), Marie Bouzkova (WTA 24), Marketa Vondrousova (WTA 45), Tereza Valentova (WTA 50), Lucie Havlickova (WTA 217)

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