Tim Merlier gewinnt nach der siebten auch die achte Etappe der diesjährigen Tour de France. Nach 180,4 Kilometern von Périgueux nach Bergerac ist der Belgier im Massensprint erneut der Schnellste.
Biniam Girmay aus Eritrea und der Holländer Olav Kooij landen auf den Rängen zwei und drei. Erst 1,3 Kilometer vor dem Ziel ist mit dem Belgier Liam Slock der letzte Fahrer einer ursprünglich dreiköpfigen Ausreissergruppe eingeholt worden.
In Bergerac verteidigt Tadej Pogacar das gelbe Leadertrikot. 2:42 Minuten beträgt sein Vorsprung in der Gesamtwertung gegenüber dem Dänen Jonas Vingegaard. Dieses Polster und eine spezielle Bergerac-Statistik werden dem Slowenen für den weiteren Verlauf der Tour Zuversicht verleihen.
Jeder, der in der Stadt im Südwesten Frankreichs Gelb trug, hat danach auch die Grande Boucle für sich entschieden: Das war so 1961 mit Jacques Anquetil (Bergerac als Etappen-Startort), 1994 mit Miguel Indurain (Ziel- und Startort), 2014 mit Vincenzo Nibali (Ziel- und Startort) und 2017 mit Chris Froome (Zielort).