Hier realisiert Shiffrin, dass sie Historisches geschafft hat
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Mit Kilde an ihrer Seite:Hier realisiert Shiffrin, dass sie Historisches geschafft hat

«Verrückter Ausbruch der Emotionen»
So lange musste Shiffrin nie um die grosse Kugel kämpfen

Trotz Platz 11 beim Riesenslalom in Lillehammer gewinnt Mikaela Shiffrin den Gesamtweltcup. Die 31-Jährige stellt damit den Rekord von Annemarie Moser-Pröll ein und feiert ihren Triumph mit Freudentränen und ihrem Verlobten Aleksander Kilde.
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Stolz präsentiert Mikaela Shiffrin ihre sechste grosse Kristallkugel.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mikaela Shiffrin gewinnt Gesamtweltcup zum sechsten Mal und feiert Rekord
  • Trotz Platz 11 im Riesenslalom war dem US-Star die Kugel nicht mehr zu nehmen
  • Shiffrin lobt Konkurrentin Aicher in den höchsten Tönen
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Andri BäggliRedaktion Sport

Ungläubig geht Mikaela Shiffrin (31) in der Leaderbox in die Knie. Die US-Dominatorin realisiert gerade beim Riesenslalom im Weltcupfinale in Lillehammer, dass ihre ärgste Konkurrentin im Kampf um die grosse Kristallkugel sie nicht mehr abfangen kann. Der erste Gratulant? Ihr Verlobter Aleksander Kilde. Shiffrin kann es nicht glauben, vergiesst gar ein paar Freudentränen. Es ist das sechste Mal, dass die 31-Jährige den Gesamtweltcup gewinnt – sie stellt damit den Rekord von Annemarie Moser-Pröll ein.

So spielt im Freudentaumel keine Rolle, dass sie den Riesenslalom «nur» auf Platz elf beendet. Dabei hätte Shiffrin die grosse Kugel auch noch an Emma Aicher verlieren können. Die Deutsche hätte das Rennen aber gewinnen müssen und Shiffrin nicht in den Top 15 landen dürfen. Zur Halbzeit ein durchaus mögliches Szenario, denn der US-Star startete in den zweiten Lauf von Platz 17 aus – Aicher war Dritte. Weil sich aber andere Fahrerinnen hinter Shiffrin klassierten, war die Entscheidung bereits vor der zweiten Fahrt Aichers gefallen – sie wird am Ende hinter Shiffrin Zwölfte.

Harter Kampf

Die Erleichterung bei der US-Amerikanerin ist gross. «Es ist ein spezieller Moment. Es war ein verrückter Ausbruch der Emotionen. Ich habe es meinem Team nicht geglaubt», erzählt Shiffrin gegenüber SRF. Denn so lange musste der Ski-Star noch nie um die grosse Kristallkugel zittern. Jedes Mal, wenn sie den Gesamtweltcup für sich entscheiden konnte, machte sie die Entscheidung bereits vor dem letzten Rennen klar. Am knappsten war es bisher in der Saison 21/22. Damals stand sie «erst» zwei Wochen vor dem Weltcupfinale als Siegerin fest.

Sie sei vor dem Rennen ein bisschen nervös gewesen, sagt Shiffrin. Nach dem ersten Lauf dachte sie sich dann: «Ohoh, upsi.» Sie habe gewusst, dass sie einen grossen Effort im zweiten Durchgang liefern müsse, um in die Punkte zu fahren. Diesen habe sie geschafft, entsprechend zufrieden sei sie auch mit der Fahrt.

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Trotz all der Freude vergisst sie ihre ärgste Konkurrentin dieses Jahr nicht. Auf Instagram schreibt Shiffrin: «Emma, es ist solch eine Ehre gegen dich zu ‹kämpfen›. Die Art wie du fährst, deine Energie und Persönlichkeit sind so inspirierend. Deine Zukunft ist riesig.» Gleichzeitig spricht der US-Star aber eine Kampfansage aus: «Ich kann es kaum erwarten, dir zuzuschauen. Und natürlich gegen dich anzutreten, zumindest noch ein bisschen länger.» Der Kugel-Kampf fürs nächste Jahr ist also bereits eröffnet.

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