Programm zu Spindlermühle
Historische Holdener bei Technikdernière in Tschechien besonders im Fokus

Olympia ist nur noch einen Steinwurf entfernt, doch davor messen sich die Technikerinnen ein letztes Mal in Spindlermühle. Während Rast ihre gute Form bestätigen möchte, kehrt Holdener an jenen Ort zurück, an dem sie Geschichte schrieb.
Kommentieren
1/4
Wendy Holdener ist die einzige Schweizerin, die in Spindlermühle je aufs Podest fuhr.
Foto: freshfocus
Alexander_Hornstein_SEO Specialist_RMS.png
Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Spindlermühle ist der 15. Weltcupstopp im diesjährigen Rennkalender der Frauen und gleichzeitig der letzte, in dem die Technikerinnen vor Olympia im Einsatz stehen. Für Camille Rast also die letzte Möglichkeit, um vor den Winterspielen zusätzliches Selbstvertrauen zu tanken. Daran dürfte es ihr mit Blick auf ihre jüngsten Ergebnisse kaum fehlen.

DatumEventStartzeit
Samstag, 24. Januar1. Lauf Riesen10 Uhr
Samstag, 24. Januar2. Lauf Riesen13.30 Uhr
Sonntag, 25. Januar1. Lauf Slalom9.30 Uhr
Sonntag, 25. Januar2. Lauf Slalom12.15 Uhr

Riesen-Podest zuletzt fest in den Händen von Rast und Scheib

Gleich zu Beginn des laufenden Winters liess Julia Scheib aufhorchen, als sie beim Heimrennen in Sölden den Sieg holte. Dass dies kein einmaliger Exploit war, stellte die Österreicherin seither eindrücklich unter Beweis. Mit Ausnahme des ersten Riesen in Tremblant, wo sie im ersten Lauf ausschied, war sie nie schlechter als Zweite und feierte drei weitere Weltcupsiege.

Nur Camille Rast konnte Scheibs Dominanz zuletzt etwas entgegensetzen. In den letzten drei Rennen holte sie jeweils hinter Scheib zwei zweite Plätze. Beim ersten Sieg der Schweizerin in diesem Winter landete die Österreicherin auf Rang 2. Im Riesen dreht sich daher alles ums Duell zwischen Rast und Scheib, so auch an diesem Samstag.

Holdener bislang einzige Schweizer Spindlermühle-Podestfahrerin

In Tschechien gastiert der Weltcup erst zum sechsten Mal und die Schweizer Bilanz war dabei lange überschaubar. 2019 fuhr jedoch Wendy Holdener im Slalom als erste und bislang einzige Schweizerin aufs Podest (2. Rang), vier Jahre später wurde sie ebenfalls im Slalom Dritte. Dieses Jahr schaffte sie erst einmal den Sprung unter die besten drei, als sie beim Slalom-Triumph von Camille Rast in Kranjska Gora ebenfalls Dritte wurde.

In Spindlermühle gibts wie fast überall im Weltcup den von der FIS vorgeschriebenen Mindestbetrag als Preisgeld: Rund 55'000 Euro für den Sieg, knapp 26'000 für die Zweitschnellste und gute 14'000 für Platz 3.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen